Kunst gemeinsam erleben – 2024

Führung im Januar

Führung durch die Ausstellung Tiefen/Lichter – Bildgedächtnis einer Stadt. 30+3 Jahre Leipziger Fotoagentur punctum mit Fotograf Bertram Kober und Kuratorin Friederike Degner, ORT: Stadtgeschichtliches Museum
Bertram Kober, Gründungsmitglied und Geschäftsführer von Punctum Fotografie, und Kuratorin Friederike Degner führen die Mitglieder des LKV durch die Ausstellung.

Führung durch die Ausstellung Tiefen/Lichter – Bildgedächtnis einer Stadt. 30+3 Jahre Leipziger Fotoagentur punctum mit Fotograf Bertram Kober und Kuratorin Friederike Degner
ORT: Stadtgeschichtliches Museum
17. Januar 2024 16:30-18:00

Der Eintritt in die Sonderausstellung war nicht kostenfrei. Das Kunstgespräch sollte so barrierefrei wie möglich sein, deshalb übernahm der LKV den Eintritt von EUR 5,00 pro Person für seine Mitglieder. 

Vortrag und Generalversammlung im Februar

Vortrag von Prof. Dr. Peter Nuhn über den „Mythos Oktogon“
ORT: MdbK
21. Februar 2024 18:00–20:00
19:00 bis 20:00 Generalversammlung

Die Zahl ACHT hat mythologische Bedeutung, das Oktogon ist ein Symbol der Vollkommenheit – der achteckige Grundriss, umgesetzt in prägenden, frühen Bauwerken wie der Kirche San Vitale in Ravenna, dem Aachener Dom oder dem Felsendom in Jerusalem, wurde über Jahrhunderte ein bestimmendes Element in der Architektur.

Großes Interesse der Vereinsmitglieder am Vortrag Prof. Nuhn
Großes Interesse der Vereinsmitglieder am Vortrag Prof. Nuhn
Generalversammlung 2024
Vorstandsvorsitzender Klaus Delwig begrüßt zur Generalversammlung

Im Anschluss an das Gespräch am 21.02.2024 fand um 19:00 Uhr die Generalversammlung statt. Neuwahlen waren nicht veranlasst. Folgende Tagesordnung war vorgesehen:

1. Begrüßung
2. Aussprache zur Tagesordnung
3. Geschäftsbericht 2023
4. Kassenbericht
5. Kassenprüfungsbericht
6. Aussprache zu den Berichten
7. Entlastung des Vorstandes
8. Aussprache über Ziele, Programm und Etat des Vereins im Jahr 2024
9. Schlussworte
10. Vorstellung der Reise vom 4. bis 7. Juli 2024
„Rechts und links neben der Straße der Romanik. Eine Studienreise zu Kulturschätzen Niedersachsens“ 

Generalversammlung 2024
Die Stellvertretende Vereinsvorsitzende Petra Paul verliest den 2023 abgearbeiteten Kulturplan
Vortrag von Prof. Dr. Peter Nuhn über den „Mythos Oktogon“
Im gut besuchten Versammlungsraum des MdbK fanden sich mehr als 60 Mitglieder zur Generalversammlung ein.
Generalversammlung 2024
Frau Stuhr informiert und registriert die Interessenten für geplante Reisen 2024

Ausstellungseröffnung im März

Wandelkonzert der Musiker*innen der Musikalischen Komödie
Besucher Wandelkonzert der Musiker*innen der Musikalischen Komödie
Wandelkonzert in Kooperation mit der Oper Leipzig

18:30 Uhr Konzert „Nachhall“
20:00 Uhr Ausstellungseröffnung „Werner Tübke und Italien“
ORT: MdbK
6. März 2024 18:30–22:00

Im Vorfeld der Ausstellungseröffnung „Tübke und Italien“ bringen die Musiker*innen der Musikalischen Komödie das MdbK zum Klingen, das Wandelkonzert in Kooperation mit der Oper Leipzig war die Einladung zu einer besonderen Begegnung von Musik, Kunst und Architektur. Der Eintritt war frei.

Wandelkonzert der Musiker*innen der Musikalischen Komödie
Wandelkonzert „Nachhall“ vor der Ausstellungseröffnung
Ausstellungseröffnung „Werner Tübke und Italien“ im MdbK
Das Interesse an der Ausstellung in Leipzig ist groß, ca. 600 Gäste kamen zur Eröffnung.
Ausstellungseröffnung „Werner Tübke und Italien“ im MdbK
Besucher drängen sich in den Ausstellungsräumen, im Hintergrund Renato Guttusos Monumentalwerk „Occupazione delle terre incolte“ (Besetzung des unbebauten Landes).

Führung im März

Führung durch die Ausstellung „Fleeting Home“ mit Dr. Sabine Hoffmann
ORT: MdbK
20. März 2024 18:00–19:00

„Fleeting Home“ ist der Name der eigens für die große Terrasse des MdbK konzipierten Arbeit der in Goma/Demokratische Republik Kongo geborenen norwegischen Künstlerin Sandra Mujinga. Sandra Mujinga fertigt übergroße Skulpturen – besser Gestalten – an. Einem größeren Publikum wurde sie mit ihrer Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof, Nationalgalerie der Gegenwart, in Berlin bekannt. Kuratorin Dr. Sabine Hoffmann ließ die unmittelbare Nähe zu den Kunstwerken in einem anregenden Gespräch zur Begegnung mit einer beachtlichen Position der Gegenwartskunst und zum Kennenlernen originärer Materialien werden.

Ausstellung „Fleeting Home“ ORT: MdbK
Die abwechslungsreichen, deutungsoffenen Installationen haben auch die Mitglieder des LKV angeregt, ihre Interpretation zur Diskussion zu stellen.
Führung durch die Ausstellung „Fleeting Home“ mit Dr. Sabine Hoffmann, ORT: MdbK
Frau Dr. Hoffmann hat sich mit Sandra Mujinga vor und während des Ausstellungsaufbaus intensiv ausgetauscht und war demzufolge bestens darauf eingestellt, über die Gedankenwelt der Künstlerin zu sprechen.

Tagesfahrt im März

Naumburg. Eine Reise zum „Naumburger Meister“
23. März 2024 

Die Teilnehmerzahl war auf 25 Personen begrenzt.
Die Anreise erfolgte individuell per Bahn. Den Dom erreichte man zu Fuß in 20 Minuten oder mit der historischen Straßenbahn. 
Treffpunkt war 11 Uhr am Haupteingang zum Naumburger Dom.
Eintritt: (einschließlich einer 90minütigen Führung) 13,00 € p.P.
Reiseleitung: Frau Inge Stuhr

Liebe Freunde der Kunst, es gab zwei Gründe, Ihnen eine Reise nach Naumburg an der Saale anzubieten: Zuerst war es eine Meldung in der Leipziger Volkszeitung vom 19. September 2023, die das Thema vorgab.

Im kleinen Ort Horburg nahe Güntersdorf kümmert sich ein Bürgerverein um die „weinende Madonna“, ein steinernes Bildhauerwerk vermutlich von der Hand des „Naumburger Meisters“. Weniger schwer wie Horburg ist für uns Naumburg zu erreichen. Am Weltkulturerbe Naumburger Dom hat dieser namentlich unbekannte Architekt und Steinbildhauer mit der Planung, Ausführung und Ausstattung des Westchors und des Westlettners seine Spuren hinterlassen. Mit seiner Bauhütte kam er in der Mitte des 13. Jahrhunderts nach Naumburg und errichtete hier in nur sechs Jahren sein Hauptwerk. Natürlich kennen Sie die Figuren der Uta und des Ekkehart. Darüber hinaus schuf der Meister noch elf weitere lebensgroße steinerne Stifterfiguren. Besonders beeindruckend in ihrer Wirklichkeitsnähe und individuellen Ausdruckskraft sind auch die Reliefs zur Passionsgeschichte am Westlettner und die Kreuzigungsgruppe in dessen Portal.
Eine Ausstellung „Weg und Werke des Naumburger Meisters“ im Obergeschoss der Westklausur folgt den Spuren des Bildhauerarchitekten. Duplikate des Bamberger Reiters oder des Mainzer Westlettners, Kapitelle und Handschriften sowie dreidimensionale Animationen zu den Farbrekonstruktionen und der architekturgebundenen Plastik führen die Kunstfertigkeit des Naumburger Meisters bildhaft vor Augen. Die Ausstellung eröffnet erstaunliche Einblicke in die Arbeit und den Werdegang des außergewöhnlichen Bildhauerarchitekten des 13. Jahrhunderts. Seine Verwurzelung in der französischen Kathedralkunst sowie die Stationen seines Schaffens von Frankreich bis nach Deutschland lassen sich unter anderem an filigranen Kirchenmodellen nachempfinden.

Ein zweiter Grund war die erneute Aufstellung des von Lucas Cranach d. Ä. zwischen 1517 und 1519 geschaffenen Marienaltars im Westchor des Naumburger Doms. Während der Reformation teilweise zerstört – nur die Seitenflügel blieben erhalten – hat der Leipziger Maler Michael Triegel im Auftrag der Domherren einen neuen Mittelteil erschaffen.
Noch immer ist das Vorhaben heftig umstritten, die Aufstellung daher vorläufig bis Mitte Juli 2025 begrenzt
(Text: Inge Stuhr)

Kunstgespräch im April

WOHER KOMMT MEINE KUNST?
Offene Sprechstunde zum Tag der Provenienzforschung
ORT: MdbK
10. April 2024 17:00–19:00

Seit 2019 veranstaltet der Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. den Tag der Provenienzforschung, um auf die wissenschaftliche wie gesellschaftliche Relevanz des Arbeitsfeldes aufmerksam zu machen. Jährlich am zweiten Mittwoch im April geben Kulturinstitutionen und Forscher*innen im Rahmen von unterschiedlichen Angeboten wie Führungen, Ausstellungen oder Ähnlichem Einblicke in die aktuellen Möglichkeiten, Ergebnisse und Herausforderungen der komplexen Forschungsarbeit. Auch 2024 beteiligt sich das MdbK an diesem Tag: In einer offenen Sprechstunde bietet Provenienz­forscherin Dr. Ulrike Saß die Möglichkeit, Kunstobjekte aus dem eigenen Besitz mit der Frage „Woher kommt meine Kunst?“ zu konfrontieren. Ob ein Erbstück von den Großeltern oder ein zufälliger Flohmarktfund – um viele Kunstwerke im Privatbesitz ranken sich Erzählungen, jedes hat seine ganz individuelle Biografie. Für die offene Sprechstunde können und sollen Kunstwerke und/oder Fotografien (Vorder-und Rückseite) zur Erforschung mitgebracht werden. Ulrike Saß offeriert ihre Expertise, um die Geschichte(n) der eigenen Kunstwerke gemeinsam zu ergründen, lange gestellte Fragen zu beantworten und möglicherweise neue aufzuwerfen.

Das MdbK versteht Provenienzforschung als eine Kernaufgabe der musealen Arbeit. Seit Mitte der 1990er Jahre wird sie am MdbK betrieben. Von 2015 bis 2020 finanzierte das in Magdeburg ansässige Deutsche Zentrum Kulturgutverluste zwei aufeinanderfolgende Projekte. Seit Juni 2022 trägt die Stadt Leipzig die Kosten für eine wissenschaftliche Planstelle für Provenienzforschung. Das MdbK untersucht systematisch und projektbezogen seine Bestände nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut sowie nach Kunstwerken, die während der Sowjetischen Besatzungszone und der ehemaligen DDR enteignet wurden. Ferner setzt es sich kritisch mit der eigenen Geschichte und Sammlungsentstehung auseinander.

Die Teilnahme war kostenfrei.

Führung im April

Führung durch die Ausstellung „Werner Tübke und Italien“ ORT: MdbK
Kurator Prof. Frank Zöllner

Führung durch die Ausstellung „Werner Tübke und Italien“
ORT: MdbK
17. April 2024 18:00–19:00

Das MdbK widmet dem bedeutenden Leipziger Künstler anlässlich seines 20. Todestages eine Personalausstellung unter neuem Blickwinkel, stellt das Sehnsuchtsziel Italien heraus und die Wahlverwandtschaft zu italienischen Künstlern der Renaissance und des Manierismus. Die Führung übernahm Prof. Dr. Frank Zöllner.

Kurator Prof. Frank Zöllner stellte in seiner Führung besonders Tübkes Gespür für die italienische Architektur und seine Berührungspunkte zu italienischen Künstlern vom Manierismus bis zur Moderne heraus und sprach über die Verbindung zur Galerie Emilio Bertonati, die 1971 den internationalen Durchbruch des Leipziger Malers bereitete.

Führung durch die Ausstellung „Werner Tübke und Italien“ ORT: MdbK
Die Führung fand bei den LKV-Mitgliedern großes Interesse.

Ausstellungseröffnung im April

Ausstellungseröffnung „Leak. Das Ende der Pipeline“
ORT: MdbK
24. April 2024 18:00–22:00

Die Ausstellung thematisiert die Entstehung des Gaspipelinesystems zwischen Sibirien und (West-)Deutschland seit den 1970er Jahren und besteht aus der installativen Videoskulptur Leak und dem Essayfilm Where Russia Ends, die inhaltlich miteinander korrespondieren.

Die Künstlerin Hito Steyerl (*1966, München) integriert in die Installation Leak ihre 5-Kanal-Videoerzählung, die sich mit dem Nord Stream-Pipelinesystem und seinen Vorläufern auseinandersetzt. Dabei geht Steyerl auf die Geschichte der so genannten „Kulturpipeline“ zwischen der Sowjetunion, später der Russischen Föderation, und (West-)Deutschland ein. Die „Kulturpipeline“ war ein wichtiger Bestandteil des „Erdgas-Röhren-Geschäfts“: das sowjetische Kulturministerium und seine Nachfolger organisierten kulturelle Großausstellungen in Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen wie der Deutschen Bank, um so für die über Jahrzehnte gemeinsam aufgebaute fossile Infrastruktur zu werben. Zu Leak gehört außerdem eine begehbare Skulptur aus Rohren und Videoelementen, die als Leinwand für das essayistische Roadmovie Where Russia Ends dient. Der Film untersucht die oft übersehene Geschichte des Kolonialismus und der Umweltzerstörung in den von Russland besetzten Gebieten der indigenen Völker Sibiriens.

Im Jahr 2022 wurden in den Studios für wissenschaftlichen Film in Kyiw (Kyiwnaukfilm) bisher unbekannte Filmaufnahmen entdeckt. Sie dokumentieren mehrere Expeditionen, die in den 1980er Jahren von einer Gruppe ukrainischer Filmemacher*innen in verschiedene Teile Sibiriens und des Hohen Nordens unternommen wurden. Dieses Material bildet die Grundlage für die Rekonstruktion der ausgelöschten Geschichte der zahlreichen imperialistischen Kriege, die Russland gegen seine späteren Kolonien geführt hat.

Where Russia Ends untersucht die vielfältigen Formen der Komplizenschaft, die dabei eine Rolle spielten, und beleuchtet die Ausbeutung und Aneignung natürlicher Ressourcen sowie die dahinterstehende extraktivistische Ideologie. Der Film ist eine Zusammenarbeit zwischen dem ukrainischen Filmemacher Oleksiy Radynski (*1984, Kiyw) und dem deutschen Kulturforscher Philipp Goll.

Where Russia Ends (Wo Russland endet)
2024, 20 min, 35mm übertragen auf HD
Regie: Oleksiy Radynski
Recherchen: Philipp Goll & Oleksiy Radynski
Produzentin: Lyuba Knorozok
Auftraggeber: MdbK

Weitere Infos: https://mdbk.de/ausstellungen/leak-das-ende-der-pipeline/

MdbK, Museum der bildenden Künste Leipzig, "Leak. Das Ende der Pipeline", Hito Steyerl, Philipp Goll, Lyuba Knorozok, Oleksiy Radynski
MdbK, Museum der bildenden Künste Leipzig, "Leak. Das Ende der Pipeline", Hito Steyerl, Philipp Goll, Lyuba Knorozok, Oleksiy Radynski
MdbK, Museum der bildenden Künste Leipzig, "Leak. Das Ende der Pipeline", Hito Steyerl, Philipp Goll, Lyuba Knorozok, Oleksiy Radynski

Tagesfahrt im April

Tagesausflug nach Halle ins Kunstmuseum Moritzburg
27. April 2024

Besuch der Ausstellung „It‘s all about collecting“. Expressionismus. Museum. Kolonialismus. Die Sammlung Horn aus Schleswig zu Gast in Halle. 
Um 11 Uhr Führung mit Direktor Dr. Thomas Bauer-Friedrich
Die Teilnehmerzahl war auf 25 Personen begrenzt, die Anreise individuell
Den Eintritt zahlte jeder Teilnehmer selbst, die Kosten für die Führung übernahm der LKV.

Die Stiftung Rolf Horn ist mit gut 100 expres­sio­nis­tischen sowie einigen nicht-europäischen Werken, wie sie den Expressionisten in Deutschland als Inspiration und Bestätigung ihres Wegs dienten, zu Gast im Kunstmuseum Moritzburg.

Die Thematisierung von in den 1890er Jahren in das Museum Moritzburg gekommenen kolonialen Artefakten neben einzigartigen Kunstwerken sind zwei aktuell viel diskutierte Themen: der Umgang westlicher Museen mit Werken, die infolge des Kolonialismus in ihre Sammlungen kamen, und das Verhältnis zwischen Expressionismus und Kolonialismus.
Die Ausstellung versteht sich daher als Einladung, über die koloniale Vergangenheit Deutschlands und den heutigen Umgang damit sowie die Rolle der Kunst der Klassischen Moderne in diesem Zusammenhang kritisch nachzudenken.
Mit Beratern aus Papua Neuguinea und Kamerun wurden die Möglichkeiten, die Werke auszustellen und zu kontextualisieren und die Notwendigkeiten, den Besucherinnen und Besuchern mehr Informationen als nur die objektbezogenen, sachlichen Fakten mitzugeben, besprochen und die Szenografie der Ausstellung entwickelt. (Text: Kunstmuseum Moritzburg Halle)

Führung mit Direktor Dr. Thomas Bauer-Friedrich
Führung mit Direktor Dr. Thomas Bauer-Friedrich
Führung mit Direktor Dr. Thomas Bauer-Friedrich
Die Führung fand bei den LKV-Mitgliedern großes Interesse.
Führung mit Direktor Dr. Thomas Bauer-Friedrich
Dr. Thomas Bauer-Friedrich

Museumsnacht im Mai

Museumsnacht
ORT: MdbK
4. Mai 2024 20:00–23:00

Im MdbK Leipzig erwarten die Gäste zahlreiche Workshops, Sonderführungen und spannende Mitmachangebote. Alle Informationen zur Museumsnacht finden Sie hier: Museumsnacht Halle und Leipzig 2024! (museumsnacht-halle-leipzig.de)

MdbK, Museum der bildenden Künste Leipzig, Museumsnacht 2024
Der LKV ist zur Museumsnacht erstmals mit einem Info-Stand vertreten, um sich bei den zahlreichen Besuchern bekannt zu machen.

Vortrag im Mai

Vortrag „Provenienzforschung im MdbK Leipzig“
ORT: MdbK
15. Mai 2024 18:00–19:00

Haben Sie sich auch schon gefragt, wie eigentlich manche Objekte in die Sammlung eines Museums gelangt sind? Oder welche oftmals vergessenen Geschichten hinter einzelnen Werken stehen?
Dr. Ulrike Saß ist seit 2022 Provenienzforscherin am MdbK. Sie berichtete über ihre vielfältigen Recherchen und präsentierte aktuelle Ergebnisse.

Ulrike Sass informierte über die Provenienzforschung am MdbK und das Bestreben in 2025 für das Haus eine Ausstellung über jüdisches Engagement vor 1945 zu konzipieren.

Präsentation im Juni

Nina Schuiki. Frühling, Museum der bildenden Künste Leipzig, Museumskarre
Nina Schuiki. Frühling, Museum der bildenden Künste Leipzig, Museumskarre

Präsentation „Frühling“ von Nina Schuiki, Gestaltung der Freifläche vor dem MdbK als Kunst- und Begegnungsort, Rede Dr. Stefan Weppelmann
ORT: MdbK, vor dem Haupteingang
12. Juni 2024 17:00–18:00

Nina Schuiki hat mit ihrem Entwurf „Frühling“ den Wettbewerb Museumskarree M²plus „Zwischenhalt im Zwischenraum“ am MdbK gewonnen. Mit dem vom Kulturamt der Stadt Leipzig ausgelobten Wettbewerb soll die städtische Freifläche zwischen dem Museum und seiner umgebenden Eckbebauung im Südwesten zu einem Kunst- und Begegnungsort mit Strahlkraft und Verweilqualität mit den Mitteln der Kunst umgestaltet werden.

„Die Arbeit „Frühling“ zieht einen Riss durch das vorhandene Granitpflaster des Zwischenraums. Daraus wächst als Pionierpflanze das schmalblättrige, rosablühende Weidenröschen empor. In der skulpturalen Geste verbinden sich Bewegungen des Grabens und des Wachsens: In den Boden hinein und aus dem Boden heraus schieben sich verschiedene Zeitschichten und Stadtgeschichten. Durch das Aufblühen der Natur soll eine Atmosphäre eines einladenden und lebendigen Aufenthaltsraumes entstehen, der die großvolumige Stadtarchitektur auf einen kleineren, menschlichen Maßstab einbringt.“
Zitat: https://www.leipzig.de/news/news/nina-schuiki-gewinnt-museumskarree-wettbewerb

Tagesfahrt im Mai

Tagesfahrt per Bus nach Potsdam
25. Mai 2024 

Es ist schon eine schöne Tradition – der Besuch des Barberini-Museums
Führung in der Ausstellung „Modigliani. Moderne Blicke“

Kosten: pro Person 40,00 €
Start: 8:30 Uhr Goethestraße
11:00 – 12:00 Uhr Führung in 2 Gruppen a 20 Teilnehmer durch die Ausstellung
12:00 Uhr Mittagspause
Ab 14:00 Uhr Nachmittagsprogramm
ca. 18:00 Uhr Rückfahrt nach Leipzig

Amedeo Modigliani war ein europäischer Künstler im weitesten und innovativsten Sinne. Mit Augenmerk auf das Bild des Menschen, auf das Körperliche und auf selbstbewusste Weiblichkeit, positionierte sich Amedeo Modigliani in einer Zeit der Formauflösung, Abstraktion und Frauenfeindlichkeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Vorreiter der Moderne.
Seine Portraits und Akte begleiteten und formten während des Ersten Weltkriegs die Entwicklung des Menschenbilds einer jungen Künstlergeneration, die in Paris, Wien, Berlin oder Dresden an der Figuration arbeiteten. Erstmals weitet eine Ausstellung zu Modigliani den Blick über Paris hinaus und betrachtet sein Werk aus einer europäischen Perspektive.
(Text: Museum Barberini)

Führung im Juni

In der Ausstellung von Stephan Takkides

Führung durch die Ausstellung „BMW Photo Award Leipzig
ORT: MdbK
19. Juni 2024 18:00–19:00

„Im Juni 2024 wurde erstmals der BMW Photo Award Leipzig verliehen. Mit dem Preis werden künftig alle zwei Jahre Künstler*innen gefördert, die entweder einen biografischen Bezug zu Leipzig und der Region haben oder sich in ihrer künstlerischen Arbeit bewusst mit der Stadt und ihrer Umgebung auseinandersetzen. Voraussetzung ist die Arbeit im Medium Fotografie oder verwandten Bildmedien. Jeweils drei Preisträger*innen ermittelt eine wechselnde international besetzte Jury aus Künstler*innen, Kurator*innen, Kunsthochschulprofessor*innen und anderen Fachleuten.“ (Text MdbK)

Die ersten Preisträger*innen sind Margit Emmrich, Susanne Keichel und Stephan Takkides.

Frau Dr. Stoschek, Stellvertretende Direktorin des MdbK, gab einen Einblick in die Ausstellung und die spannende Arbeit der international besetzten Vorschlagsjury.

Frau Dr. Stoschek, Stellvertretende Direktorin des MdbK
Frau Dr. Stoschek, Stellvertretende Direktorin des MdbK
Ausstellung „BMW Photo Award Leipzig“
Ein besonderes Interesse zeigten die Vereinsmitglieder wegen des konkreten historischen Bezugs für die Arbeiten von Margit Emmrich.

Studienreise im Juli

Eine Studienreise zu Kulturschätzen Niedersachsens
04. Juli 2024 bis 07. Juli 2024

Rechts und links neben der Straße der Romanik. Eine Studienreise zu Kulturschätzen Niedersachsens.

Die Teilnehmerzahl war auf 30 Personen begrenzt.
Wie die zurückliegenden wurde auch diese Studienreise vom Reisebüro Lufthansa City Center MD Reisen (Frau Grit Weniger) betreut. Als Busunternehmen konnte das Unternehmen Geißler-Reisen gewonnen werden.
Kosten: Der Preis pro Person betrug im Einzelzimmer 570,00 € und im Doppelzimmer 495,00 € (einschließlich Halbpension).

Die deutsche Teilung versetzte die Mitte Deutschlands in einen langen Winterschlaf. Vieles ist inzwischen erwacht, aber Niedersachsen wartet noch auf seine Wiederentdeckung. Dabei handelt es sich um eine besonders reiche Kulturregion.
Angefangen bei den Welfen im Mittelalter über die Herrenhäuser Barockgärten bis hin zur Architekturstadt Wolfsburg bietet uns das Verkehrsmittel Bus alle Möglichkeiten einer bequemen und abwechslungsreichen Rundreise.
Einige Reiseziele sind: Fachwerkstädte Celle und Helmstedt; Klosteranlagen in Marienberg, Wienhausen und Walkenried; Schloss und Park in Blankenburg; Herrenhäuser Barockgärten (mit Installation von Niki de Saint-Phalle); moderne Architektur in Wolfsburg und aktuelle Sammlungen und Ausstellungen in Hannover (u.a. Sprengelmuseum).

Ausstellungseröffnung im Juli

Ausstellungseröffnung Katharina Immekus „Gran Palazzo“
ORT: MdbK
17. Juli 2024 18:00–20:00

Erstmals widmet sich das MdbK in einer Einzelausstellung dem künstlerischen Schaffen von Katharina Immekus. Ca. 60 Kunstwerke aus dem Zeitraum 2008 bis 2023 werden einen repräsentativen Überblick über das breite stilistische Ausdrucksvermögen der Künstlerin verschaffen.

Dr. Weppelmann eröffnet die Ausstellung von Katharina Immekus GRAN PALAZZO.
Dr. Weppelmann eröffnet die Ausstellung von Katharina Immekus GRAN PALAZZO.
Frau Dr. Stoschek spricht zur Eröffnung der Ausstellung.
Frau Dr. Stoschek spricht zur Eröffnung der Ausstellung.
Besucher in der Ausstellung
Besucher in der Ausstellung

Sommerpicknick im August

Sommerpicknick
ORT: Schloss Schönefeld
21. August 2024 17:00–20:00

Wir trafen uns im Schloss Schönefeld Leipzig, Zeumerstraße 1 in 04347 Leipzig zum Picknick.

Die seit 1404 dokumentierte wechselvolle Geschichte des Ritterguts Schönefeld wurde im 19. Jahrhundert maßgeblich von Hedwig von Eberstein bestimmt. Sie ließ ihr gesamtes Vermögen – das Schloss, das Rittergut und den großen Grundbesitz – nach ihrem Tod am 10.10.1900 in die Mariannenstiftung überführen. Damit begann die Nutzung des Schlosses zu sozialen Zwecken.

Die heutige Nutzung obliegt dem Verein Schloss Schönefeld e.V. und entwickelte sich unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer und städtebaulicher Vorgaben in zentraler Lage im Ortsteil Schönefeld, in unmittelbarer Nähe des Mariannenparks und das durch die Parthe geprägte Landschaftsschutzgebiet. Wir erfuhren, dass Schloss, Torbogenhaus, „Alte Schmiede“ und „KulturGut“ Orte inklusiven Lebens, der Kultur, der Gemeinschaft, der Kommunikation, des Wohnens und Lernens von Menschen mit und ohne Behinderung geworden sind. Der Geschäftsführer des Vereins, Herr Eberl, führte uns über das Schlossgelände und berichtete von den Mühen des Anfangs bis zu den aktuellen Angeboten, die es Menschen mit Behinderung ermöglichen, ihren Platz in unserer Mitte wahrzunehmen und die weit in den Stadtraum wirken.

Und vielleicht gelang es uns, Ideen für die Weiterentwicklung der inklusiven Angebote im MdbK mitzunehmen.

Der LKV sorgte beim anschließenden Picknick im Festsaal für die Getränke – dafür sammelten wir vor Ort einen Beitrag von EUR 5,00 pro Person ein. Für die Speisen baten wir wie stets darum, dass jeder mitbringen möchte, was Kühlschrank und Kochkünste hergeben und womit er sich selbst und die Teilnehmer erfreuen möchte. Besteck und Geschirr stellte uns der Förderverein Schloss Schönefeld e.V.

Kunstgespräch im September

Der neue Ost-West-Konflikt? Wolfgang Ullrich und die jüngere Leipziger Malerei

Kunstgespräch „Der neue Ost-West-Konflikt? Wolfgang Ullrich und die jüngere Leipziger Malerei“ 
ORT: MdbK
18. September 2024 18:00–19:00

Dr. Richard Hüttel setzte sich in seinem Vortrag mit der Auffassung W. Ullrichs über politische Tendenzen und die Autonomie in der Kunst, speziell im Osten, auseinander. Hüttel schreibt dazu: „Das umstrittene Buch von Ullrich hat zwei Titel ‚FEIND BILD WERDEN. Ein Bericht‘ und in einem gelben Tondo auf dem Umschlag ‚Der neue Ost-West-Konflikt‘. Ich habe mich für den letzteren entschieden, weil gerade dieser behauptete ,Konflikt‘ fatal ist und von Ullrich befördert wurde – was er offenbar nicht begriffen hat.“
Und die FAZ titelt ihre Rezension dieser Streitschrift „West-Wort trifft Ost-Bild – Appell ans Publikum: Wolfgang Ullrich lädt dazu ein, sein Scharmützel mit dem Maler Neo Rauch zu beurteilen“.

Klaus Delwig begrüßt Dr. Richard Hüttel
Klaus Delwig begrüßt Dr. Richard Hüttel
Dr. Richard Hüttel im Gespräch mit unserem Ehrenmitglied Dr. Lore Beckmann
Dr. Richard Hüttel im Gespräch mit unserem Ehrenmitglied Dr. Lore Beckmann
Nach dem Kunstgespräch Treffen im Museums Café
Nach dem Kunstgespräch Treffen im Museums Café

Tagesfahrt im September

Bad Dürrenberg. Eine Tagesreise zur Landesgartenschau
21.09.2024 

Die Teilnehmerzahl war auf 20 Personen begrenzt. Individuelle Anreise
Treffpunkt: 10.30 Uhr am Bahnhof Bad Dürrenberg.
Führung: ab 11.15 Uhr. Die allgemeine Gruppenführung über das LAGA-Gelände dauerte 90 Minuten. Sie führte in das Konzept der Landesgartenschau ein und stellte die wichtigsten Stationen vor. Im Anschluss an die Führung gab es freie Zeit, um die interessantesten Orte noch einmal aufzusuchen und dann die Heimreise anzutreten.

Auch Bad Dürrenberg kann Objekte der Bauhaus-Architektur aufweisen. Wer also nach dem Besuch der Landesgartenschau noch Interesse hatte, schloss sich dem Spaziergang mit Frau Stuhr in die Gartenstadt an. Die Laubenganghäuser in der Thomas-Müntzer-Straße und die auffällige Blockrandbebauung am Marktplatz wurden im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten „100 Jahre Bauhaus“ in das Tourismusnetzwerk „Das Bauhaus Dessau und die Orte der Moderne in Sachsen- Anhalt“ aufgenommen.

Exklusiv-Preview im Oktober

MdbK, Museum der bildenden Künste Leipzig, "Impuls Rembrandt. Lehrer, Stratege, Bestseller"

Exklusiv-Preview „Impuls Rembrandt – Lehrer, Stratege, Bestseller“
ORT: MdbK
1. Oktober 2024 14:00–16:00

Anzahl der Teilnehmer begrenzt.

Ausstellungseröffnung im Oktober

Ausstellungseröffnung „Impuls Rembrandt – Lehrer, Stratege, Bestseller“
ORT: MdbK
2. Oktober 2024 18:00–20:00

Das Museum der bildenden Künste lud alle Mitglieder des Kunstvereins zur Eröffnung dieser wichtigen Ausstellung ein.

Dr. Weppelmann eröffnet die Ausstellung IMPULS REMBRANDT – LEHRER STRATEGE BESTSELLER.
Dr. Weppelmann eröffnet die Ausstellung IMPULS REMBRANDT – LEHRER STRATEGE BESTSELLER.
In der gut ausgeleuchteten Ausstellung wird jedes Werk zum Highlight.
In der gut ausgeleuchteten Ausstellung wird jedes Werk zum Highlight.
MdbK, Museum der bildenden Künste Leipzig, "Impuls Rembrandt. Lehrer, Stratege, Bestseller", Ausstellungseroeffnung
Ein ständig von Besuchern umlagertes Bild ist Rembrandts MANN IM ORIENTALISCHEN KOSTÜM aus dem Metropolitan Museum of Art, New York.
Ein ständig von Besuchern umlagertes Bild ist Rembrandts MANN IM ORIENTALISCHEN KOSTÜM aus dem Metropolitan Museum of Art, New York.

Die Etwas-Andere-Kunstreise im Oktober

Die Etwas-Andere-Kunstreise – Skulptur und Architektur des 20. Jahrhunderts in Baden-Württemberg
03.10.2024 bis 06.10.2024

Im letzten Jahr haben wir ein neues Format ausprobiert: Den Besuch von Ausstellungen und Galerien organisierte der LKV und er reservierte Tische in Gaststätten.Jedes Mitglied unseres Vereins, das daran teilnahm, hat Anreise und Übernachtung selbst organisiert.

Die Begeisterung der Teilnehmer hat uns inspiriert, dieses Format zu wiederholen. Ursprünglich war vorgesehen, Künzelsau und Stuttgart zu besuchen. Leider hat sich unsere Reiseplanung mit dem größten Volksfest im Südwesten, den Cannstatter Wasen, gekreuzt hat. Damit war Stuttgart als Reiseziel leider ausgefallen. Diesen Umstand als Chance und nicht als Krise begreifend, haben wir nun neben Künzelsau Mannheim als Reiseziel ausgewählt.
Wir begannen in Künzelsau (Museum Würth) am 03.10.2024 am frühen Nachmittag, setzen das Programm dann am Folgetag in Mannheim fort. Künzelsau war per Bahn via Bamberg und Würzburg sowie per Bus erreichbar.
Zur Zeit gab es dort noch ein zentral gelegenes Hotel mit großer, freier Kapazität: Hotel Restaurant Anne-Sophie, Hauptstraße 22-28, 74653 Künzelsau.
In Mannheim gab es ein Motel One.

Da jeder Teilnehmer ein- und aussteigen konnte, wann er mag, gaben sie an, ob sie sowohl in Künzelsau als auch in Mannheim dabei waren, oder welchen Teil Sie auslassen wollten.

Beide Orte verbinden neue Museumsbauten und hervorragende Beispiele der Skulptur des 20. und 21. Jahrhunderts, die uns Vergleichsmöglichkeiten mit unserem Klinger ermöglichen. In Künzelsau zeigt das Museum Würth 2 von David Chipperfield Architects (Architekt der Berliner Museumsinsel) seit 2020 Hauptwerke der Sammlung, und in Mannheim bekam die Städtische Kunsthalle, die 1907 Hermann Billing in Ergänzung zum Jugendstil-Ensemble des Friedrichsplatzes schuf, 2018 mit dem Hector-Bau von Gerkan, Marg und Partner (Architekten des Berliner Hauptbahnhofs und der Leipziger Messe) eine Erweiterung. Die Skulpturensammlung in Mannheim gehört zu den bedeutendsten in Deutschland und in Künzelsau lief noch bis zum 27.10.2024 die Ausstellung „Bildhauer & Räume: Anthony Caro und Eduardo Chillida“ (eine seiner Skulpturen steht vor dem Bundeskanzleramt).

Es bestand die Möglichkeit die Sonderausstellung von Sarah Lucas in Mannheim und die berühmte Holbein-Madonna (gekauft von Würth für angeblich 50 Millionen Euro) in Schwäbisch Hall zu sehen sowie das frisch restaurierte Hauptwerk der Mannheimer Kunstsammlung von E. Manet „Die Erschießung Kaiser Maximilian von Mexiko“, 1868/69.

Tagesfahrt im Oktober nach Grimma

Tagesreise Museum Göschenhaus/Seume-Gedenkstätte in Grimma-Hohnstädt und die Stadt Grimma
12.10.2024
 

Reiseleitung Frau Inge Stuhr
Die Teilnehmerzahl war auf 20 Personen begrenzt, die Anreise individuell.
Treffpunkt: 11:15 Uhr am Göschenhaus zur Führung
Im Anschluss blieb Zeit für den Besuch des Gartens am Museum oder für die Mittagspause.
Treffpunkt: 14:00 Uhr am Rathaus in der Altstadt (Fußweg Göschenhaus Markt ca. 1,9 km bergab), Stadtrundgang bis etwa 15:00 Uhr

Die Pöppelmannbrücke, die Fürstenschule, die Frauenkirche mit ihrem bedeutenden Schnitzalter und das Rathaus mit seiner imposanten Renaissancefassade sind die prägenden historischen Bauten in Grimmas Altstadt. Und dann das schmale Haus an der Westseite des Marktes, in dem der Buchhändler Georg Joachim Göschen seit 1796 seine Druckerei betrieb. Bereits ein Jahr zuvor hatte er im nahegelegenen Hohnstädt ein Landgut erworben. Goethe war hier zu Gast – Göschen druckte die erste Werkausgabe des Dichters. Er verlegte Schillers aufmüpfigen „Don Karlos“, bewerkstelligte Werkausgaben von Wieland und Klopstock.

Künstlergespräch im Oktober

Prof. Scholz-Hänsel und Klaus Delwig im Gespräch mit Heinrich Mauersberger
Prof. Scholz-Hänsel und Klaus Delwig im Gespräch mit Heinrich Mauersberger

Künstlergespräch mit Heinrich Mauersberger – Präsentation einer jungen künstlerischen Position und Interview
ORT: MdbK, Schletter-Saal
16. Oktober 2024 18:00–19:00

Künstler Heinrich Mauersberger zu Gast beim LKV. Mauersberger, 1987 in Leipzig geboren, studierte von 2008–2013 Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Prof. Elke Hopfe und Prof. Ralf Kerbach. 2013–2016 war er Meisterschüler an der HGB Leipzig bei Prof. Annette Schröter.
Mauersberger präsentierte eine Auswahl seiner Werke, sprach über deren Entstehung und wurde dann von Prof. Dr. Scholz-Hänsel und Klaus Delwig interviewt.

Führung im Oktober

Kurator Dr. Jan Nicolaisen bei der Führung durch die Ausstellung Impuls Rembrandt im MdbK Leipzig
Kurator Dr. Jan Nicolaisen bei der Führung durch die Ausstellung Impuls Rembrandt im MdbK Leipzig

Führung durch die Ausstellung „Impuls Rembrandt – Lehrer, Stratege, Bestseller“
ORT: MdbK
23. Oktober 2024 18:00–19:00

Warum zog Rembrandt zwischen 1625 und 1665 so viele junge künstlerische Talente aus Holland und Europa an, die bei ihm lernen wollten? Was zeichnete ihn als Lehrer aus? Diese Fragen hat Kurator Dr. Jan Nicolaisen in dem Rundgang durch die Ausstellung angesprochen. Auch in bürgerlichen Leipziger Sammlungen befanden sich bedeutende Werke von Rembrandts Zeitgenossen, die nun leihweise zurückkamen. Die Ausstellung fand anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Neubaus des MdbK statt, der 2004 eröffnet wurde.

Tagesfahrt im Oktober

Tagesfahrt per Bus nach Dresden, Albertinum
Caspar David Friedrich – Der Maler
Caspar David Friedrich – Wo alles begann
24.10.2024

Teilnehmerzahl war begrenzt: 40 Personen, Führung in zwei Gruppen
Kosten 40 Euro pro Person
Start: 8:30 Uhr Leipzig, Goethestrasse
Vormittag: Besuch der Ausstellung „Caspar David Friedrich – Der Zeichner“ im Kupferstich-Kabinett im Residenzschloss, Taschenberg 2 (Eintritt 6 €)
Alternativ war auch im Kügelgen-Haus Kunst von C. D. Friedrich zu sehen.
13.00 Uhr und 13:15 Uhr: Führungen in 2 Gruppen a 20 Teilnehmer durch die Ausstellung im Albertinum
ca. 17 Uhr: Besuch des Trinitatisfriedhofes – Besichtigung des anlässlich des 250. Geburtstags von C. D. Friedrich neu geschaffenen Denkmals auf seiner Grabstätte
Rückfahrt ca. 18 Uhr nach Leipzig

Caspar David Friedrichs Landschaftsgemälde in ihren leuchtenden Farben, das geheimnisvolle Licht seiner Bilder und die Darstellung endloser Ferne haben die Sicht auf die Natur nachhaltig geprägt. Sie gewinnen ihre große Strahlkraft aus einer luftigen Transparenz im Farbauftrag und dem Zauber ihrer Nuancen. Im Albertinum werden seine Werke bedeutenden Landschaftsbildern aus der Gemäldegalerie Alte Meister gegenübergestellt. (Text Staatl. Kunstsammlungen Dresden, Albertinum) 

Künstlergespräch im November

Dr. Stefan Weppelmann und Christian Holze vor der der Rembrandt-Edition im Gespräch über die Entstehung der Arbeit.
Dr. Stefan Weppelmann und Christian Holze vor der der Rembrandt-Edition im Gespräch über die Entstehung der Arbeit.

Künstlergespräch Dr. Stefan Weppelmann im Dialog mit Christian Holze
ORT: MdbK
20. November 2024 16:00–17:00

Diskussion über die vom LKV beauftragte exklusive Rembrandt-Edition und weitere Arbeiten des Künstlers.

Klaus Delwig und Christian Holze mit Arbeiten der Rembrandt-Edition
Klaus Delwig und Christian Holze mit Arbeiten der Rembrandt-Edition

Kunstgespräch im November

Vortrag von Dr. Klaus Erler zur Exkursion nach Niedersachsen
Vortrag von Dr. Klaus Erler zur Exkursion nach Niedersachsen

Kunstgespräch „extra“ – Vortrag von Dr. Klaus Erler zur Exkursion nach Niedersachsen
ORT: MdbK, Schlettersaal
11. Dezember 2024 18:30–19:30

Der Foto-Vortrag, eine Erinnerung an die Studienreise vom 04. bis 07. Juli 2024, vermittelte nicht nur den Beteiligten interessante Einblicke in die Vielfalt einer Region und ihrer Erkundung durch den LKV. Auch wer nicht dabei sein konnte, erfuhr Neues und erhielt interessante Anregungen.
Dr. Erler spannte den Bogen seiner Präsentation analog der Reiseroute vom Forschungsmuseum in Schöningen, ähnlich einem UFO in der Natur, zur reizvollen romanischen Kirche Süpplingenburg, den Bauten bedeutender Architekten in Wolfsburg bis hin zur barocken Pracht der Herrenhäuser Gärten in Hannover und dem Schloss Liebenburg am Standort der früheren Burg.

Weihnachtsfeier und Führung im Dezember

Frau Dr. Sabine Hoffmann führt durch die Sammlung des MdbK.
Frau Dr. Sabine Hoffmann begleitete uns auf dieser Entdeckungsreise in die Welt der Künstlerinnen aus der Sammlung des MdbK.

Weihnachtsfeier und vorab Führung durch die Ausstellung „Rollenbilder. Künstlerinnen und Darstellungen von Frauen“ 
ORT: MdbK
18. Dezember 2024 18:00–21:00

Heilige, Mutter, Muse, mythische Amazone oder verführerische Femme fatale – Frauen begegnen uns in der Sammlung des MdbK in unterschiedlichsten Rollen. Werke von Künstlerinnen sind jedoch bis heute unterrepräsentiert. Inspiriert von einer zentralen Leihgabe, dem Selbstbildnis der amerikanischen Impressionistin Lilla Cabot Perry (Terra Foundation, Chicago), lotet die Präsentation dieses Spannungsverhältnis aus. Bekannte Werke und bislang Verborgenes finden dabei unter neuen Vorzeichen zusammen.

Im Anschluss trafen sich alle zur Weihnachtsfeier im Café TREFF, das Personal versorgte uns mit Snacks und Getränken und die Mitglieder breiteten ihr selbst gefertigtes Weihnachtsgebäck aus.

Begleiten Sie Frau Dr. Sabine Hoffmann auf dieser Entdeckungsreise in die Sammlung des MdbK.