Rückblick

Über Jahre verbinden uns zahlreiche interessante Kunst-Erlebnisse wie die Chronologie beispielhaft belegt.

Kunst gemeinsam erleben

Kunstgespräch im Januar 2019

Am Mittwoch, den 16. Januar, um 18.00 Uhr spricht Dr. Claus Baumann „Zur bildkünstlerischen Entfaltung der Stadt Leipzig von 1946 bis heute“.

Kunstgespräch im Februar

Am Mittwoch, den 20. Februar, um 18.00 Uhr schenkt der Neue Leipziger Kunstverein dem Museum der bildenden Künste Fotografien von Rosemarie Fret. Die Künstlerin ist anwesend und wird aus ihrem zu den Fotografien entstandenen Buch „Lebensorte: Leipzigs alte Friedhöfe“ (2000, SAX-Verlag) lesen. Im Anschluss zeigt Vorstandsmitglied Dr. Hans-Joachim Wandt fotografische Impressionen aus dem Jahr 2018.

Kunstgespräch im März

Am Mittwoch, den 20. März 2019, um 18.00 Uhr wird uns Oliver Luckner seine Forschungsergebnisse aus seiner Masterarbeit „Reset – Hildebrand Gurlitt ein Verfechter der Moderne?“ vorstellen. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Michael Scholz-Hänsel.

29. Generalversammmlung des NLKV

Am Mittwoch, den 17. April 2019, um 18.00 Uhr findet die 29. Generalversammlung des Neuen Leipziger Kunstvereins e. V. im Museum der bildenden Künste statt.

Kunstgespräch im Mai

Am Mittwoch, den 15. Mai, um 18.00 Uhr wird uns Prof. Dr. Topfstedt, Emeritus der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften der Universität Leipzig, das Herzogliche Museum Gotha im Kontext des Museumsbaus seiner Zeit vorstellen.

Wort-Ton-Bild im Juni

Am Mittwoch, den 19. Juni, um 18.00 Uhr erklingt in der gemeinsamen Veranstaltung des NLKV mit dem Freundeskreis Max Klinger e.V. vor Klingers „Blaue Stunde“ das 1. Streichquartett des ungarischen Komponisten Gyögy Kurtag.

Ein einführender Kurzvortrag von Prof. Dr. Christoph Türcke, Emeritus für Philosophie an der HGB, bezieht Bild und Musik aufeinander und stimmt auf die synästhetische Erfahrung mit ihnen ein.

Es spielt das Grieg – Quartett (Mitglieder des Gewandhausensembles): Elisabeth Dingstad, 1.Violine; Gunnar Harms 2. Violine; Immo Schaar, Viola; Christoph Vietz, Violoncello.

Interessenten werden gebeten, für dieses Konzert in der Zeit vom 04.06. – 10.06.2019 gegen Vorlage des Mitgliedsausweises und Eintragung in eine Liste kostenfreie Eintrittskarten an der Museumskasse abzuholen.

Exkursion zur Baukunst und bildenden Kunst in die Metropolregion Rhein-Neckar im Juli

Vom 4. bis zum 7. Juli bietet Prof. Dr. Michael Stuhr wieder eine viertägige Studienreise an. 

Die Exkursion zum Thema „Baukunst und bildende Kunst in der Metropolregion Rhein-Neckar“ schließt kunstlandschaftlich an die vorangegangene Reise in den Großraum Frankfurt am Main an und führt nach Worms, Lorsch, Heidelberg, Speyer und Schwetzingen.

Diese Exkursion ist schon vollständig ausgebucht.

 

Kunstgespräch im Juli

Am Mittwoch, den 17. Juli, um 18.00 Uhr haben wir Gelegenheit, mit Dr. Georg Girardet, dem früheren Leipziger Kulturbürgermeister, über seine Tätigkeit als Kulturreferent in der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik in der DDR zu sprechen. Wer also wissen will, warum ausgerechnet Bernhard Heisig den Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt portraitiert hat, kommt auf ihre/seine Kosten.

Picknick im August

Am Mittwoch, den 21. August, ab 17.00 Uhr findet in und um die Katholische Kirche St. Bonifatius, Biedermannstraße 86 (hinter dem St. Elisabeth- Krankenhaus) unser Sommerpicknick statt.

Die Kirche im Stil des Art déco wurde 1929/30 von der Katholischen Kaufmännischen Vereinigung – dem heutigen Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung – nach Plänen von Theo Burlage (1894–1971) als Gedächtniskirche für die 1500 im Ersten Weltkrieg gefallenen katholischen deutschen Kaufleute errichtet und gehört zu den wichtigsten katholischen Kirchenbauten in Deutschland zwischen den Weltkriegen. Wir werden fachkundig durch die unter Denkmalschutz stehende Kirche geführt.

Danach ist das Picknick im Gartengelände oder bei schlechtem Wetter im Gemeindesaal geplant.

Für den Nachmittag erheben wir einen Kostenbeitrag von € 5,00 für den traditionellen Imbiss. Es bringe bitte möglichst jeder für sich Trinkbecher, Teller und Besteck mit!

Exkursion nach Potsdam im September

Am Sonntag, den 15. September 2019 bieten wir eine Exkursion nach Potsdam zu „Wege des Barock. Die Nationalgalerien Barberini Corsini in Rom und Museum der Havelländischen Malerkolonie“ an. 

Start: per Bus um 8.00 Uhr ab Leipzig, Goethestraße Ecke Brühl.

Beginn der Führung: 11.00 Uhr, Dauer: 50 min

Mittagspause in Potsdam

Weiterfahrt Museum der Havelländischen Malerkolonie, Schwielowsee: 14.00 Uhr Besuch des Museums: 15:00 Uhr, Schließzeit 17.00 Uhr

Heimreise: 18.00 Uhr

Anmeldung ab 26.08.2019, 10.00 Uhr: Familie Schimmelpfennig

Kunstgespräch im September

Am Mittwoch, den 18. September 2019, um 18.00 Uhr berichtet Dr. Fabian Müller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am MdbK, über „Fragen der Originalität. Zur Leipziger Fassung des Portraits der Vizekönigin von Neapel“. Er beschäftigt sich mit der Zuschreibung eines in der Sammlung des Museums befindlichen Kunstwerks.

Exkursion nach Dessau im Oktober

Am Sonntag, den 6. Oktober 2019 bieten wir eine Exkursion nach Dessau zu 100 Jahre Bauhaus an. 

Start: per Bus um 8.30 Uhr ab Leipzig, Goethestraße Ecke Brühl.

Beginn der Führung im Bauhaus (2 Gruppen): 10.00 Uhr, Dauer: 60 min

Mittagspause im Kornhaus*

Besuch des Bauhausmuseums: 14.00 Uhr, Dauer: 60 min

Besuch Meisterhäuser, Ebertallee 59, Rückreise über Dessau-Törten, Blick auf Stahlhaus, Konsumgebäude Südstr. 5, Dessau-Roßlau

Anmeldung ab 02.09.2019, 10.00 Uhr: Familie Schimmelpfennig

Kuratorenführung im Oktober

Am Dienstag, den 8. Oktober 2019, um 17.00 Uhr führt uns Paul Kaiser, neben Christoph Tannert und Alfred Weidinger, Kurator der Ausstellung „Point of No Return“ (23.7. – 3.11.2019) durch selbige Ausstellung im MdbK. Paul Kaiser, Kunst- und Kulturwissenschaftler, Kurator, Publizist, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dresden und Direktor des Dresdner Instituts für Kulturstudien hat mit einem Artikel in der Sächsischen Zeitung, in dem er die mangelnde Präsenz von DDR-Kunstwerken in den Museen kritisierte, 2017 den sogenannten Dresdner Bilderstreit entfacht.

Kunstgespräch im Oktober

Am Mittwoch, den 16. Oktober 2019, um 18.00 Uhr trägt Prof. Peter Nuhn zu den Illustratoren der Insel-Bändchen vor. Schwerpunkte sind zum einen die Neuauflage des Inselbändchen No.1 von Rainer Maria Rilke: Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke, Erstauflage von 1912, die von Max Schwimmer und Karl-Georg Hirsch illustriert wurde. Zum anderen sind es Illustratoren aus den verschiedenen Leipziger Schulen und schließlich die illustrierten Kinderbücher.

Kunstgespräch im November

Am Mittwoch, den 20. November 2019 (Buß- und Bettag), um 16.00 Uhr haben wir Manfred Jendryschik (Autor) und Karl-Georg Hirsch (Grafiker) eingeladen, um uns ihre Neuerscheinung Die Sichelfrau. Herrschaften und Verhältnisse. 100 Grafiken von Karl-Georg Hirsch – 100 Prosaminiaturen von Manfred Jendryschik vorzustellen.

 

Manfred Jendryschik (*1943 in Dessau) studierte Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Rostock und arbeitete ab 1967 als Lektor im Mitteldeutschen Verlag in Halle (Saale). Seit 1976 ist er freier Schriftsteller. Von 1990 bis 1996 war er Kulturdezernent der Stadt Dessau. Sein literarisches Werk umfasst vor allem Erzählungen, Lyrik und Essays. Er gehört zu den Mitgliedern des PEN-Zentrums Deutschland.

 

Prof. Karl-Georg Hirsch (*1938 in Breslau) studierte von 1960 bis 1965 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB), diplomierte bei Gerhard Kurt Müller und arbeitete zunächst freischaffend, entschied sich dann für eine Assistenz an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB), deren Werksstatt für Holzschnitt er leitete. Ab 1976 lehrte er an der HGB als Dozent, später als Professor für Grafik und Illustration bis 2003. Karl-Georg Hirsch lebt und arbeitet in Leipzig und Narsdorf/Dölitzsch, einem Ortsteil von Geithain. Er beherrscht die Technik des Holzstiches wie kaum ein anderer absolut meisterlich. Bildkünstlerische Anregungen entnimmt er vor allem der Lyrik und Prosa, die er kongenial illustriert. Oft arbeitet er mit Dichtern, Schriftstellern und Buchgestaltern aufs engste zusammen.

 

Der Holzstich unterscheidet sich vom Holzschnitt dadurch, dass für den Holzstock überaus hartes und sehr dichtes Holz (bevorzugt Buchsbaum) erforderlich ist, das quer zur Faser aufgeschnitten wird (Hirnholz), um es mit dem Stichel- ähnlich dem Kupferstich – bildnerisch zu so zu bearbeiten, dass allerfeinste Details darstellbar werden.

Weihnachtsfeier im Dezember

Am Donnerstag, den 19. Dezember 2019, um 18.00 Uhr laden wir alle Mitglieder herzlich zur gemeinsamen Weihnachtsfeier mit dem Team des MdbK ins Museumscafé ein.

Kunstgespräch im Januar 2018

Am Mittwoch, den 17. Januar, um 18.00 Uhr spricht Dr. Birgit Brunk über „Provenienzforschung am Museum der bildenden Künste Leipzig“.

28. General- und Wahlversammlung des Neuen Leipziger Kunstvereins e. V.

Am Mittwoch, den 21. Februar, um 18 Uhr findet die 28. General- und Wahlversammlung des Neuen Leipziger Kunstvereins e. V. statt.

Vorstellung Klimt-Biografie mit Dr. Weidinger

Am Mittwoch, den 28. Februar, um 20.00 Uhr stellt uns Museumsdirektor Dr. Weidinger die von ihm und Mona Horncastle anlässlich des 100. Todestags von Gustav Klimt verfasste Klimt-Biografie vor. Der Erlös der an dieser Veranstaltung verkauften Exemplare stellt Dr. Weidinger der Arbeit der Fördervereine des MdbK zur Verfügung.

Kunstgespräch im März

Am Mittwoch, den 14. März, um 18.00 Uhr stellt Prof. Scholz-Hänsel die für September (voraussichtlich zwischen 18. und 25.9.) geplante Exkursion nach Südspanien „Von den maurischen Gärten bis zur Gegenwart“ vor. Bis Ende März können Sie sich zur Reise anmelden (scholz-haensel(at)uni-leipzig.de)

Spanien hat für alle Phasen der Gartenkunst herausragende Beispiele. Aber nur hier kann man auch maurische Beispiele sehen, ein wichtiges Bindeglied zwischen der Antike und den Renaissancegärten. Deren Geschichte und aktueller Zustand stehen im Zentrum, wenn wir dieses Jahr nach Südspanien fahren (als Exempel Madinat Al-Zahra und die Gärten der Alcazares von Sevilla und Córdoba). Zusätzlich haben wir auf unserer Route eine ganze Reihe von Entdeckungen eingeplant. Hierzu gehört der Skulpturenpark der Fundación NMAC in Montenmedio (mit Arbeiten u.a. von M. Abramovic, O. Eliasson und James Turrel) sowie der Jardín del Carmen in Granada. Naturerlebnisse der besonderen Art gibt es in Rocío im Naturschutzgebiet Doñana und an der Atlantikküste mit einem der schönsten Strände Spaniens in Bolonia. Natürlich werden wir auch die spanischen Barockmaler des siglo de orowürdigen und das neue Picasso-Museum in Malaga sehen. In guter Tradition gehört schließlich wieder das gute Essen in regionalem Ambiente zu den Prioritäten.

Führung durch die Ausstellung RENAISSANCE experience; Florenz und die Uffizien im Kunstkraftwerk

Am Samstag, den 17. März, um 14.00 Uhr werden wir durch die Ausstellung RENAISSANCE experience, Florenz und die Uffizien im Kunstkraftwerk (Saalfelder Str. 8b, 04179 Leipzig) geführt. Die Veranstalter versprechen, dass die Schätze des berühmten Florentiner Museums mittels modernster Technologie zu neuem Leben erweckt werden. 150 der bedeutendsten Renaissance Gemälde, u.a. von da Vinci, Giotto und Botticelli werden auf acht Meter hohe Flächen projiziert und mit einer eigens dafür komponierten Musik unterlegt. 

Exkursion Max Beckmann und Potsdam

Am Samstag, den 14. April, um 8.00 Uhr fahren wir vom Thomaskirchhof nach Potsdam zur Max Beckmann-Ausstellung im Museum Barberini. Danach besuchen wir die Villa Schönigen und das Schloss Glienicke.

Der Ausstellungsbesuch im Museum Barberini wird nach voraussichtlicher Ankunft um 10.30 Uhr statt finden, die Fahrt vom Museum zur Villa Schönigen um 12.30 Uhr.

Die Villa Schönigen wurde im Zusammenhang mit der Gestaltung des Havelufers ab 1843 nach Entwürfen des Architekten Ludwig Persius erbaut, später vielfach umgebaut, nach der Wende lange ungenutzt, ab 2007 im privatem Besitz denkmalgerecht saniert, beherbergt heute ein kleines Museum mit Dauerausstellung zur Ortsgeschichte und Wechselausstellungen. 

Eine Mittagspause mit Gelegenheit zum Besuch des Restaurants und einem Rundgang ist von 13.00 bis 14.30 Uhr möglich. Die Besichtigung des Schlosses Glienicke ist ab 15.00 Uhr geplant.

Das Schloss Glienicke entstand durch Umbau und Erweiterung eines ehemaligen Gutshauses 1825 durch Karl Friedrich Schinkel als Sommerschloss des Prinzen Carl von Preußen im Stil einer italienischen Villa. Nach unterschiedlicher profaner Nutzung nunmehr museal genutzt und von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten verwaltet. Das Gebäude ist nur mit Führung zu besichtigen.

Danach bietet sich die Gelegenheit, zu Fuß die historische Glienicker Brücke zu passieren. Um ca. 18.00 Uhr geht es zurück nach Leipzig.

Kunstgespräch im April

Am Mittwoch, den 18. April, um 18.00 Uhr wird der Film „Malik meine Liebe“ – Ein kunsthistorischer Filmessay von Fred Gehler und Ullrich Kasten vorgestellt. Im Mittelpunkt des Filmes steht ein Gespräch mit Wieland Herzfelde anlässlich des 80. Geburtstages des legendären Verlegers. Der Film aus dem Jahr 1977 erinnert an die Gründungsgeschichte des Malik Verlages und  an dessen Wirken in der Weimarer Republik. Es geht um die prophetischen Zeichnungen von George Grosz – Das Gesicht der herrschenden Klasse, um Buchumschläge von John Heartfield und die Schriftsteller, die zum Markenzeichen des Verlages wurden: Upton Sinclair, Ilja Ehrenburg, Vera Figner bis zu Theodor Pliviier,  Max Hoelz, Ernst Rowohlt und Maxim Gorki.

Kunstgespräch im Mai

Am Mittwoch, den 16. Mai, um 18.00 Uhr wird uns die Witwe des kürzlich verstorbenen Malers Arno Rink zusammen mit dem Museumsdirektor Dr. Weidinger Leben und Werk des Künstlers vorstellen. Das Museum zeigt eine Retrospektive des Werks von Arno Rink.

Kunstgespräch im Juni

Am Mittwoch, den 20. Juni, um 18.00 Uhr zeigt uns Kurator Marcus Andrew Hurtig „Klinger neu gesehen“ anlässlich der Neupräsentation der Klinger-Werke im Museum.

Exkursion zu Baukunst und bildender Kunst im Großraum Frankfurt am Main im Juni/Juli

Vom 28. Juni bis 01. Juli findet eine Exkursion zur Baukunst und bildenden Kunst im Großraum von Frankfurt am Main statt. Am ersten Tag geht die Reise nach Fulda und zur ehemaligen Kaiserpfalz Gelnhausen. 

Der zweite Tag führt in Frankfurt zum Goethe-Haus, zur Pauluskirche, zum Dom, zum Städel Museum sowie zur Skulpturensammlung im Liebighaus. Dem Dom-Römer-Projekt in der Neuen Frankfurter Altstadt sowie dem Mittelrheinischen Landesmuseum und dem Dom zu Mainz gilt der dritte Tag. 

Am letzten Tag geht es über Darmstadt (Künstlerkolonie Mathildenhöhe) und Bayreuth (mit Besichtigung des Markgräflichen Opernhauses) zurück nach Leipzig.

Herzlichen Dank für die Planung und Durchführung der Reise an Prof. Dr. Michael Stuhr und seine Frau!

Kunstgespräch im Juli

Am Mittwoch, den 18. Juli, um 18.00 Uhr präsentiert uns Dr. Weidinger Werke, mit denen er den Sammlungsauftrag des Museums erfüllen möchte. Wir haben dann Gelegenheit, diese Positionen zu hinterfragen und eine Auswahl des (oder der) Werke zu treffen, die der Verein ankaufen kann, um sie dem Museum zu überlassen. Das Museum wendet sich mit rasch wechselnden Ausstellung in bisher unbekannten Ausmaß zeitgenössischen Positionen zu. Herr Dr. Weidinger strebt an, diese Positionen auch im Bestand des Hauses zu verankern. Dazu hat er angeregt, dass unser Verein künftig seine Mittel vorrangig zum Ankauf von Kunst einsetzt. 

Sommerpicknick im August

Am Mittwoch, den 15. August, um 18.00 Uhr findet unser Sommerpicknick in den KIROW-Werken in der Spinnereistraße 13, 04179 Leipzig statt. Der brasilianische Star-Architekt Oscar Niemeyer (1907-2012) hat kurz vor seinem Tod ein Gebäude für Leipzig entworfen. Eine Kugel, die an einer bestehenden Werkhalle der KIROW-Werke angebaut wird. Leipzig verdankt die „Niemeyer-Sphere“ einem Brief von Ludwig Koehne, dem Geschäftsführer bei KIROW, in dem er um einen Entwurf für ein Restaurant auf dem Werksgelände bittet. Diese Geschichte und wie weit das Projekt gediehen ist, können wir bei unserem Picknick erfahren. Wir erheben für das Picknick einen Betrag von EUR 5,00  p.P.  

Kunstgespräch im September

Am Mittwoch, den 19. September, um 18.00 Uhr möchten wir anlässlich der Kunstankäufe für das Museum unseren Stifterabend wiederbeleben. Der Verein wird ein Gemälde von Aris Kalaizis (*1966), Die Schwebende, Öl auf Leinwand, 210 x 300 cm, 2018 erwerben. Zu sehen ist das Werk in der Sonderausstellung des Mdbk meets G2 oder hier: www.museum-angerlehner.at/de/blog/2018-06/einige-gedanken-zur-kunst-von-aris-kalaizis/

Sonntagsausflug im September

Am Sonntag, den 30. September, um 8.00 Uhr beginnt unser Ausflug ins Albertinum nach Dresden, um uns die Ausstellung „Ostdeutsche Malerei und Skulptur 1949-1990“ anzusehen und im Anschluss nach Schloss Weesenstein zu fahren. Um 15.00 Uhr können wir einem Orgelkonzert in der Schlosskapelle lauschen. Danach gibt es eine Führung zur Geschichte und den Schätzen des Schlosses. Die Ausstellung „Bombensicher! Kunstversteck Weesenstein 1945“ kann ebenfalls besucht werden. Bis zur Rückfahrt um 18.00 Uhr ist noch Zeit den Schlosspark zu erkunden.

Kunstgespräch im Oktober

Am Mittwoch, den 17. Oktober, um 18.00 Uhr wendet sich Prof. Dr. Peter Nuhn der Islamischen Bauornamentik im Iran zu.

Kunstgespräch im November

Am Mittwoch, den 14. November, um 18.00 Uhr wird uns Karoline Schmidt M.A. ihre Masterarbeit zum Thema „Don Quijote. Widerstand, Tod und Auferstehung der tragikomischen Romanfigur von Miguel de Cervantes Saavedra in Werken der Malerei und Illustration des 20. Jahrhunderts“ vorstellen. Betreut wurde die Masterarbeit von Prof. Dr. Michael Scholz-Hänsel am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig. 

Wort-Ton-Bild im November

Am Mittwoch, den 21. November 2018 (Buß- und Bettag), um 18.00 Uhr beginnt die neue Reihe Wort-Ton-Bild mit Klingers Beethoven Skulptur und Beethovens Streichquartett op. 127 im neu arrangierten Klinger-Raum. Ein einführender Kurzvortrag bezieht Kunstwerk und Musik aufeinander und stimmt auf die synästhetische Erfahrung ein. 

Referent ist Prof. em. Christoph Türcke, einst Philosophie-Professor an der HGB. Es spielt das Grieg-Quartett (Mitglieder des Gewandhausensembles). Wir möchten Sie bitten, sich bei Interesse an der Veranstaltung vom 13. bis 15. November gegen Vorlage des Mitgliedsausweises und nach Eintragung in eine Liste eine kostenfreie Eintrittskarte abzuholen. 

Weihnachtsempfang im Dezember

Am Mittwoch, den 12. Dezember, um 19.30 Uhr lädt Direktor Dr. Alfred Weidinger zum Weihnachtsempfang in das Museum der bildenden Künste ein. Zusammen mit den Mitarbeitern des Museums werden wir bei Glühwein und Plätzchen die Weihnachtszeit einstimmen.

Kunstgespräch im Januar 2017

Am Mittwoch, den 18. Januar, um 18.00 Uhr blicken Jürgen Lüftner und Prof. Dr. Michael Scholz-Hänsel zurück auf eines der größten Kunstereignisse des Jahres 2016 „Walking on Iseo Lake: ein Projekt von Christo und Jeanne-Claude“ und versuchen eine kritische Einschätzung. Die Referenten schildern eigene Eindrücke vor Ort, präsentieren viel Bildamterial und verweisen auf zwei begleitende Ausstellungen in Brescia und Saint Paul de Vence.

27. Generalversammlung des Neuen Leipziger Kunstvereins e. V.

Am Mittwoch, den 22. Februar, um 18.00 Uhr laden wir alle Mitglieder herzlich zur Generalversammlung des Neuen Leipziger Kunstvereins e.V. in das Museum der bildenden Künste ein. Im Anschluss präsentiert Dr. Hans-Joachin Wandt Foto- und Filmimpressionen aus dem vergangenen Vereinsjahr und den Studienreisen. 

Hinweis in eigener Sache:Generalversammlung hat keinen Vorstand zu wählen. Allerdings möchten wir dafür werben, im Vorstand mitzuarbeiten. Der derzeitige Vorstand ist schon mehr als 10 Jahre aktiv und im Jahr 2018 ist der Vorstand neu zu wählen. Wir suchen unsere Nachfolger!

Wir werden im Anschluss an die Generalversammlung Mitgliedsausweise gegen Bareinzahlungen des Mitgliedsbeitrages ausgeben.

Kunstgespräch im März

Am Mittwoch, den 15. März, um 18.00 Uhr sehen wir das Filmessay (60 min.) „Ein unordentliches Filmleben“ (1996) über Peter Pewas (1904-1984) begleitet von einer Einführung und anschließenden Diskussion mit dem Autor des Filmessays, unserem Mitglied Fred Gehler. Pewas studierte am Bauhaus zu Weimar bei Klee, Kandinski und Moholy Nagy. In seiner Arbeit widmete er sich Fotomontagen und Filmplakaten. Pewas schreibt in „Das entfesselte Plakat: Das naturalistische Gestaltungsprinzip starb mit der Eroberung der bewegten Kamera im Film. Folgerichtig kam ich zum bewegten Bild, zum Film.“ 

Pewas Oevre prägen vor allem Experimental- und Dokumentarfilme („Der nackte Morgen“, „Vormittag eines alten Herrn“). Er drehte drei Spielfilme in drei konträren, politischen und sozialen Systemen (1943 „Der verzauberte Tag“, 1948 „Straßenbekanntschaften“, 1955 „Viele kamen vorbei“).

Kunstgespräch im April

Am Mittwoch, den 19. April, um 18.00 Uhr findet unter dem Motto „ich will selber mein Schicksal sein“ – zum 150. Geburtstag von Elsa Asenijeff eine Gedenkveranstaltung zusammen mit der GEDOK Gruppe Leipzig/Sachsen e. V.  im Museum der bildenden Künste statt.

Elsa Asenieff (1867, Wien-1941, Freiberg) zählte zu den ersten weiblichen Studierenden der Leipziger Universität. Als Schriftstellerin setzte sie sich gesellschaftskritisch mit den Gegebenheiten für Frauen in ihrer Zeit auseinander und übte Kritik am Wissenschaftsbetrieb. Wie Else Laske-Schüler in Berlin ist sie in Leipzig die herausragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus, den sie in Leipzig gemeinsam mit Walter Hasenclever und Kurt Pinthus begründete. Männer wie Max Klinger (1857-1920) oder der Dresdner Karl August Lingner (1861-1916) inspirierten sie zu erotischer Liebeslyrik. Das Museum der bildenden Künste besitzt den Gips und einen Bronzeabguss der Porträtbüste von Asenijeff, das Gemälde „Elsa Asenijeff“, Manuskripte und Briefe. In Bräunsdorf wurde 2011 ein Denkmal für sie errichtet.

 

Führung durch die Ausstellung „Nolde und die Brücke“

Am Mittwoch, den 26. April, um 18 Uhr führt uns als Dank für die Unterstützung der noch amtierende Museumsdirektor Dr. Hans-Werner Schmidt durch die Ausstellung „Nolde und die Brücke“. 

Tagesexkursion nach Zwickau im Mai

Am Sonnabend, den 13. Mai bietet der Kunstverein seinen Mitgliedern eine Tagesexkursion mit dem Bus nach Zwickau und zur Burg Schönfels an. Ein Rundgang durch die Stadt an der Mulde führt vorbei am Robert-Schumann-Haus, Gewandhaus, Alte Münze und an den neu gestalteten Anlagen an der Paradiesbrücke und vom Schloß Osterstein bis zu den vermutlich ältesten erhaltenen, städtischen Wohnbauten im Osten Deutschlands, den Priesterhäusern am Dom. Die Kirche St. Marien zählt zu den bedeutendsten spätgotischen obersächsischen Hallenkirchen. Am Nachmittag besuchen wir die Burg Schönfels, die im 12. Jahrhundert gegründet wurde und im 15./16. Jahrhundert im Stil der Spätgotik und Renaissance umgestaltet wurde.

Kunstgespräch im Mai

Am Mittwoch, den 17. Mai, um 18.00 Uhr spricht Prof. Dr. Michael Scholz-Hänsel zu Thema: „Von Lissabon nach Sevilla: Auf den Spuren von Entdeckern und Eroberern um 1500“. 

Jugendstil-Stadtführung

 

Am Samstag, den 27. Mai, um 10.00 Uhr führt uns Bodo Pientka vom Neuen Rathaus (Haupteingang) aus zu den Jugendstilschätzen unserer Stadt. Er beschäftigt sich seit Jahren mit dem Jugendstil und ist Kenner dessen in Leipzig.

Kunstgespräch im Juni

Am Mittwoch, den 21. Juni, um 18.00 Uhr wird uns Kunsthistorikern Christine Dorothea Hölzig Politische Denkmale Leipzigs seit 1989 näher vorstellen. Leipzig feierte 2015 sein 1000jährigers Stadtjubiläum. Erste Denkmale gibt es in der Stadt seit dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts. Das Kapitel Geschichte, dem sich der Vortrag widmet, beginnt nach dem Fall der Mauer und fokussiert auf das politische Gedenken. Zahlreiche Denkmale entstanden während der DDR-Zeit für Opfer des 2. Weltkrieges. Jedoch sind Opfergruppen ausgegrenzt. Nach der politischen Wende wurden sowohl aus städtischem wie bürgerlichem Engagement neue Mahnmale für bisher nicht geehrte Opfer des NS-Regimes geschaffen. Sie stehen für den ungebrochenen Willen, Unrecht nicht zu vergessen. Gleichzeitig entstanden erste Denkmale für die Friedliche Revolution. Der Vortrag eröffnet einen Blick auf die inhaltlichen wie künstlerischen Ansätze zeitgenössischen Gedenkens in der Stadt Leipzig im letzten Vierteljahrhundert.

„In Oeserscher Manier“ – Ein Dölitzer Abend

Am Freitag, den 23. Juni, um 17.00 Uhr findet im Torhaus Dölitz, Helenenstraße 24 ein Dölitzer Abend „In Oeserscher Manier“ statt. Anlässlich des 300. Geburtstages des Malers und Grafikers Adam Friedrich Oeser (17.02.1717), bekannt als Goethes privater Zeichenlehrer, veranstaltet der Bürgerverein Dölitz e. V. diesen Abend mit unserem Ehrenmitglied Dr. Richard Hüttl als Referent.

Kunstgespräch im Juli

Am Mittwoch, den 19. Juli, um 18.00 Uhr spricht der Dipl.-Ing. (FH) Freie Architekt und Dipl.-Grafiker Prof. Bernd Sikora zum Thema: „Als die Leipziger Schule entstand. Bernd Sikora als Zeitzeuge und Kunststudent.“

Exkursion nach Paderborn, Münster und Osnabrück im Juni / Juli

Vom 29. Juni bis 2. Juli bieten wir Ihnen eine Studienreise unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Stuhr zur Baukunst und bildenden Kunst in Paderborn, Münster, Osnabrück, Soest, Hann und Münden an. 

Picknick im August

Am Mittwoch, den 16. August, um 17.00 Uhr findet unser Picknick im Garten der Mädlervilla und im Atelier MeGa der Künstlerin Gabriele Messerschmidt in der Hans-Driesch-Straße 2, 04179 Leipzig statt. Gabriele Messerschmidt wird uns durch ihr Atelier führen und uns einige ihrer Skulpturen zeigen. Eine Besichtigung durch die Mädlervilla ist angefragt. Der Kommerzienrat und Kofferfabrikant Anton Mädler war nicht nur der Bauherr der berühmten Mädler-Passage, sondern auch Hausherr der 1902 in Leutzsch erbauten Mädlervilla.

Im Anschluss laden wir zu einem Picknick in den Garten der Mädlervilla ein. 

Kunstgespräch im September

Am Mittwoch, den 20. September, um 18.00 Uhr spricht Dr. Frédéric Bußmann mit Bettina Salzhuber über die Sonderausstellung „Ayse Erkmen & Mona Hatoum. Displacements / Entortung.“

MdbK-Führung mit Dr. Alfred Weidinger

Am Mittwoch, den 11. Oktober, um 18.00 Uhr wird der neue MdbK-Direktor Dr. Alfred Weidinger mit uns durchs Haus gehen, um uns sein Programm und seine Ideen vorzustellen.

Kunstgespräch im Oktober

Am Mittwoch, den 18. Oktober, um 18.00 Uhr erinnert unser Mitglied Helga Sylvester an ihren verstorbenen Mann, den Maler und Grafiker Peter Sylvester – Landschafter und Visionär. Eine Hommage zum 80. Geburtstag.

Kunstgespräch im November

Am Mittwoch, den 15. November, um 18.00 Uhr ist Dipl. phil. Rainer Behrends im Gespräch mit dem Künstler Dietrich Wenzel: „Stillleben und Porträts – Der Zeichner Dietrich Wenzel“.

Kunstgespräch im Dezember

Am Mittwoch, den 13. Dezember, um 18.00 Uhr findet eine Lesung mit Prof. Friedhelm Eberle und Keti Warmuth (Klavier) statt: „Zwischen Ochs und Esel – eine tierische Weihnacht“

Neujahrskonzert 2016

Am Donnerstag, den 7. Januar 2016, um 19.00 Uhr findet zum dritten Mal das Neujahrskonzert des Thomanerbundes, der Thomasschule und des Neuen Leipziger Kunstvereins im MdbK statt. Die Kammerchöre der 5./6. und 7. Klassen, die Kammerchöre der Oberstufe und der große ThomasSchulChor singen eine festliche Musikauswahl zum Jahreswechsel. Das ThomasSchulOrchester gibt zwei Sätze aus dem Trompetenkonzert von Johann Nepomuk Hummel. Zum Abschluss des Konzerts gestalten ThomasSchulOrchester und ThomasSchulChor gemeinsam das „Verleih und Frieden“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Im Anschluss findet ein Empfang statt, ein Getränk ist im Kartenpreis enthalten.

Kunstgespräch im Januar

Am Mittwoch, den 20. Januar, um 18.00 Uhr spricht Swantje Vogel über „Auseinandersetzungen um Historienmalerei und Gattungshierarchie im Sächsischen Kunstverein in der Zeit von 1828 bis ca. 1850.“

26. Generalversammlung des Neuen Leipziger Kunstvereins e. V.

Am Mittwoch, den 17. Februar, um 18.00 Uhr findet die 26. Generalversammlung des Neuen Leipziger Kunstvereins statt, zu der alle Mitglieder herzlich eingeladen sind.

Musikalische Lesung

Am Mittwoch, den 16. März, um 18.00 Uhr laden der Neue Leipziger Kunstverein und der Freundeskreis Neues Schauspiel Leipzig zu einem besonderen Abend ein. Es werden Auszüge aus dem Roman „Alte Meister“ von Thomas Bernhard gelesen. Es liest Friedhelm Eberle, begleitet am Klavier von Keti Warmuth.

Kunstgespräch im April

Am Mittwoch, den 20. April, um 18.00 Uhr zeigen wir das Filmessay „Dürers Erben“ – der Mythos der Leipziger Schule und die „Malerfürsten“ der DDR von Lutz Dammbeck von 1995. In die Thematik einführen wird uns der Filmhistoriker Fred Gehler, der im Anschluss auch gern mit Ihnen über den gesehenen Film diskutiert.

Kunstgespräch im Mai

Am Mittwoch, den 18. Mai, um 18.00 Uhr spricht Prof. Dr. Michael Scholz-Hänsel „Von Taüll über Gaudí bis Miró und Dali: Kunst, Kultur und Landschaften Kataloniens“. Das Streben nach Unabhängigkeit beschert Katalonien derzeit viel Aufmerksamkeit, doch fehlt es an Hintergrundinformationen. Der Vortrag versucht einer Region gerecht zu werden, die seit mehr als 2000 Jahren wichtige Impulse nach Europa vermittelt hat. Der Vortrag nimmt Bezug auf die Studienreise nach Spanien (Katalonien) und Südfrankreich (Roussillon).

Musikalische Lesung (Wiederholung)

Am Mittwoch, den 8. Juni, um 19.00 Uhr wiederholen wir die Veranstaltung nur für die damals leider Abgewiesenen. Nähere Informationen siehe Musikalische Lesung vom 16. März.

Kunstgespräch im Juni

Am Mittwoch, den 15. Juni, um 18.00 Uhr spricht die Publizistin Rita Jurek, Ehrenmitglied im BBK und ehemalige Vorsitzende der GEDOK über Elsa Asenijeff auf der Suche der sinnlichen und geistigen Liebe.

Exkursion nach Schleswig-Holstein im Juni

Vom 23. bis 26. Juni findet eine viertägige Exkursion zur Baukunst und bildenden Kunst in Ratzeburg und Lübeck, Schleswig und Schloss Gottdorf, sowie Güstrow unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Stuhr statt.

Kunstgespräch im Juli

Am Mittwoch, den 20. Juli, um 18.00 Uhr stellt uns Dr. Kerstin Borchardt, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig, ein Forschungsprojekt zu Comics und Graphic Novels vor. Die visuelle Sprache dieser Bildgeschichten erreichen immer mehr Kunststatus und nehmen teil am politischen Tagesgeschehen und historischen Ereignissen.

Sommerpicknick im August

Am Mittwoch, den 17. August, um 16.00 Uhr findet das diesjährige Sommerpicknick im Rehgarten des Grassi Museums statt. Zuvor werden wir durch die Sonderausstellung „Freunden sei Dank“ geführt. Im Anschluss sehen wir uns von der 3. Etage aus die vergoldete Ananas des Gebäudekomplexes an. 

Tagesexkursion nach Berlin

Am Samstag, den 27. August um 8.00 Uhr fahren wir zur Ausstellung „El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez“ der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin. Unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Michael Scholz-Hänsel sehen wir uns Meisterwerke des goldenen Zeitalters der spanischen Kultur im 16. und 17. Jahrhundert an. 

Exkursion nach Katalonien und Südfrankreich im September

Vom 5. bis 13. September bieten wir unter fachlicher Anleitung von Prof. Dr. Michael Scholz-Hänsel eine Exkursion nach Katalonien und Südfrankreich an. Es gibt Werk katalanischer Künstler (Miró und Dalí), das berühmte Picasso-Museum, den deutschen Pavillon von Mies van der Rohe (1929), das Denkmal für Walter Benjamin in Port Bou und das Künstlerdorf Collioure (Matisse und die Fauves) zu sehen. Ein weiterer Fokus liegt auf den einzigartigen, romanischen Wandmalereien in Tüll. Nicht zuletzt bietet die Reise wunderbare Ansichten der heroischen Landschaft der Pyrenäen an.

Weitere Details und das Anmeldeformular erhalten Sie beim Veranstalter (Paris Top Service, Löhrstraße 14, 04105 Leipzig, Tel.: 0341 / 233 4343). Die noch freien Plätze werden der Reihenfolge nach vergeben. 

Kunstgespräch im September

Am Mittwoch, den 21. September, um 18.00 Uhr wird uns Dr. Jeannette Stoschek, stellvertretende Direktorin und Leiterin der Graphischen Sammlung des MdbK, durch die Sonderausstellung „Arnold, Fischer, Richter. Weggefährten“ führen und mit uns über Fotografie sprechen.

Kunstgespräch im Oktober

Am Mittwoch, den 19. Oktober, um 18.00 Uhr wird uns Dr. Swantje Vogel mit Caspar David Friedrichs Tetschener Altar und die Dresdener Kunstakademie. Zum „Ramdohrstreit“ und seinen Folgen vertraut machen.

Führung durch G2-Kunsthalle

Am Donnerstag, den 27. Oktober, um 16.00 Uhr haben wir Gelegenheit uns die G2-Kunsthalle mit der Sammlung Hildebrand anzusehen. Direktorin Anka Ziefer wird uns durch die Sammlung aktueller Positionen mit vorzugsweise Leipziger Kunst führen. Wir treffen uns pünktlich am Dittrichring 13.

Führung durch Albert-von-Zahn-Ausstellung

Am Mittwoch, den 9. November, um 18.00 Uhr führt uns Kurator Dr. Marcus Andrew Hurttig durch die Albert-von-Zahn-Ausstellung. Albert von Zahn (1836-1873) studierte in Dresden Malerei, dann in Leipzig Philosophie und Geschichtswissenschaften. Von 1860-1868 war er Kustos des Leipziger Kunstvereins und des Städtischen Museums. Er gehörte zu den vielversprechendsten Kunsthistorikern des 19. Jahrhunderts. Der Fund des Konvoluts von Zeichnungen, die von Zahn anfertigte, war Anlass, sich dieser schillernden Person als Künstler und Wissenschaftler zu nähern und neu zu entdecken.

Kunstgespräch im November am Buß- und Bettag

Am Mittwoch, den 16. November, um 16.00 Uhr stellt unser Ehrenmitglied Rainer Behrends die Biografie und das Werk des Erfurter Künstlers Jacob Samuel Beck (1715-1778) vor. 

Weihnachtsempfang im Dezember

Am Freitag, den 9. Dezember, um 17.00 Uhr findet ein weihnachtliches Beisammensein mit Gebäck und Getränken statt. Da sich nun die Amtszeit des Museumsdirektors Dr. Hans-Werner Schmidt allmählich dem Ende neigt, nehmen wir dies zum Anlass um mit ihm Rück- und Ausschau zu halten. Klaus F. Delwig wird mit Dr. Schmidt in Dialog treten. 

Neujahrskonzert 2015

Am Donnerstag, den 8. Januar, um 19.00 Uhr findet im Foyer des MdbK ein Benefizkonzert unter der Leitung von Robert Schumann statt. Werke von Henricus Albicastro, Ludwig van Beethoven, Clara Schumann, J.C.F. Bach und von Johann Sebastian Bach werden zu hören sein. Anschließend findet ein Empfang mit der Thomasschule zu Leipzig und dem Thomanerbund e. V. statt. 

Führung durch die Ausstellung „Bernini. Erfinder des barocken Rom“

Am Dienstag, den 20. Januar, um 16.00 Uhr führt uns die Kuratorin und stellvertretende Direktorin, Dr. Jeannette Stoschek, durch die Bernini-Ausstellung.

Kunstgespräch im Januar

Am Mittwoch, den 21. Januar, um 18.00 Uhr sprechen wir mit Fred Gehler über den kolumbianischen Künstler Fernando Botero (*1932). Im Anschluss wird Peter Schamonis letzter Dokumentarfilm (88 Min.) „Botero – Geboren in Medellin“ gezeigt. Ein sehr informativer Film über den kolumbianischen Maler mit vielen Interviews und Beispielen seiner Kunst.

Generalversammlung

Am Mittwoch, den 11. Februar, um 18.00 Uhr findet die Generalversammlung des NLKV statt. 

Vortrag im Rahmen der Leipziger Buchmesse

Am Sonntag, den 15. März, um 19.00 Uhr stellt anlässlich der Leipziger Buchmesse Frau Irme Schaber ihr Buch über „Gerda Taro. Fotoreporterin. Mit Robert Capa im Spanischen Bürgerkrieg. Die Biografie“ vor.

Kunstgespräch im März

Am Mittwoch, den 18. März, um 18.00 Uhr ist Dr. Dietulf Sander „Auf Spurensuche: Die Kunstsammlungen der Brüder Max und Paul von Bleichert in Leipzig“

Kunstgespräch im April

Am Mittwoch, den 15. April, um 18.00 Uhr wird Nadja Staab den „Zeichnerischen Arbeitsprozess bei Bernini“ näher erläutern.

Führung durch die Ausstellung „Paul Klee – Sonderklasse unverkäuflich“

Am Donnerstag, den 14. Mai, um 16.00 Uhr führt uns Nadja Staab durch die Sonderausstellung und gewährt Einblicke in das Werk des Künstlers der klassischen Moderne. Gezeigt werden rund 100 Werke seines Oeuvres, die er zu Lebzeiten als Sonderklasse gekennzeichnet hatte. Dabei zeigen uns die Werke verschiedene Facetten des Künstlers, sowohl was seine Persönlichkeit anbelangt, als auch seine Arbeitsweise.

Kunstgespräch im Mai

Am Mittwoch, den 20. Mai, um 18.00 Uhr wird Prof. Dr. Michael Scholz-Hänsel mit einem Vortrag über „Natur und Kunst in Norditaliens Gärten: von der Renaissance bis heute“ die Studienfahrt im August und September vorbereiten.

Kunstgespräch im Juni

Am Mittwoch, den 17. Juni, um 18.00 Uhr wird Annette Müller-Spreitz, Doktorandin bei Prof. Dr. Frank Zöllner an der Universität Leipzig, über Wolfgang Mattheuers Bildfindung von 1976 bis 1986 „Vom ‚Trotz alledem‘ zu ‚Kein Ende irgendwann …?‘, einer Dauerleihgabe aus der Sammlung Ludwig im Museum der bildenden Künste, referieren.

Exkursion nach Süddeutschland im Juni

Vom 25. bis zum 28. Juni findet eine Busreise nach Eichstätt, Augsburg, Ulm, Ottobeuren und Neresheim statt. Organisiert wird die Studienreise von Inge und Prof. Dr. Michael Stuhr. Die Reiseleitung übernimmt Prof. Dr. Michael Stuhr. 

 

Kunstgespräch im Juli

Am Mittwoch, den 15. Juli, um 18.00 Uhr wird Dr. Kerstin Borchhardt über „Salome und ihre düsteren Schwestern: Die Femme Fatale im Museum der bildenden Künste“ referieren.

Tagesexkursion im Juli

Am Samstag, 25. Juli findet eine Tagesexkursion nach Wittenberg zur Ausstellung „Lukas Cranach der Jüngere wird 500! Cranach und Wittenberg“ statt. Organisiert wird die Tagesfahrt vom Ehepaar Schimmelpfennig.

Führung durch die Ausstellung „In guter Nachbarschaft“

Am Mittwoch, den 12. August, um 18.00 Uhr führt uns der Kurator Dr. Marcus Andrew Hurttig durch die Ausstellung „In guter Nachbarschaft. Vielfalt und Reichtum aus 25 Leipziger Sammlungen“.

Sommer-Picknick im August

Am Mittwoch, den 19. August, um 17.00 Uhr findet im Garten der Baalsdorfer Pfarrkirche das diesjährige Sommer-Picknick statt. Herr Seidel führt uns durch die Kirche und zeigt uns die dortige Seccomalerei von 1420. Friedemann Nickel spielt für uns ein paar Stücke auf der Orgel. Anschließend werden wir im Garten der Kirche picknicken.

Exkursion nach Norditalien im August / September

Vom 28. August bis zum 6. September findet eine Busreise nach Norditalien zum Thema „Natur und Kunst in Norditaliens Gärten: von der Renaissance bis heute“ statt. Stationen sind unter anderen der Botanische Garten von Padua, der Weltgarten von André Heller am Gardasee, der Tarot-Garten von Niki de Saint Phalle und der Poesiegarten von Daniel Spoerri in der Toskana. Geleitet wird die Exkursion von Prof. Dr. Michael Scholz-Hänsel. 

 

Kunstgespräch im September

Am Mittwoch, den 16. September, um 18.00 Uhr wird Dr. Klaus Erler über Henri de Toulouse-Lautrec sprechen.

Tagesexkursion im September

Am Samstag, den 19. September findet eine Tagesexkursion zum Schloss Waldenburg, sowie zum Schloss und der Kirche in Wolkenburg-Kaufungen organisiert von Prof. Horst Remane statt. Es wird geführte Besichtigungen durch beide Schlösser und die Mauritiuskirche geben.

Kunstgespräch im Oktober

Am Mittwoch, den 21. Oktober, um 18.00 Uhr spricht Wolf-Dietrich Freiherr Speck von Sternburg über seine Stiftung.

Führung durch die Ausstellung „Cranach – Von der Idee zum Werk“

Am Mittwoch, den 28. Oktober, um 18.00 Uhr führt uns Dr. Marcus Andrew Hurttig durch die Kabinettausstellung „Cranach – Von der Idee zum Werk“ und wird uns die jüngsten Forschungsergebnisse zur Maltechnik der Cranachwerkstatt vorstellen.

Festakt zum 25. Jubiläum des Neuen Leipziger Kunstvereins e.V.

Am Montag, den 09. November, um 19.00 Uhr wird anlässlich des 25. Jubiläums des Neuen Leipziger Kunstvereins e.V. Dr. Marcus Andrew Hurttig einen Festvortrag zu Albert von Zahn (1836-1873), dem ersten Kustos des MdbK und Kunstvereins sowie Herausgeber der Jahrbücher für Kunstwissenschaft, halten.

Kunstgespräch im November

Am Mittwoch, den 18. November, um 16.00 Uhr referiert Inge Stuhr über „Adolf Heinrich Schletter (1793-1853). Zur Geschichte eines Leipziger Kunstsammlers und Stifters.“

Führung durch die Ausstellung „Eugène Delacroix & Paul Delaroche. Geschichte als Sensation“

Am Mittwoch, den 2. Dezember um 17.00 Uhr führt uns der Kurator Dr. Jan Nicolaisen durch die Ausstellung „Eugène Delacroix & Paul Delaroche. Geschichte als Sensation“.

Rückblick auf Exkursionen 2015

Am Mittwoch, den 16. Dezember, um 18.00 Uhr werden von Dr. Hans-Joachim Wandt fotografische und filmische Reminiszensen zu den Studienreisen des Neuen Leipziger Kunstvereins im Jahre 2015 gezeigt.

Atelierbesuch zum Jahresausklang im Dezember

Am Freitag, den 18. Dezember, um 17.00 Uhr werden wir bei einem Atelierbesuch des Künstlers Aris Kalaizis (*1966 Leipzig) im Grafischen Hof das Jahr gemeinsam ausklingen lassen. Wir treffen uns um 17.00 Uhr am Eingang C des Grafischen Hofes in der Hans-Poeche-Strasse 2, 04103 Leipzig, um gemeinsam das Atelier des Künstlers aufzusuchen. Dort haben wir dann bei einem Glas Wein die Gelegenheit, das künstlerische Werk von Aris Kalaizis näher kennenzulernen, einige seiner aktuellen Kunstwerke zu betrachten und mit dem Künstler selbst ins Gespräch zu kommen.

Im Anschluss besteht dann ab 19.00 Uhr die Möglichkeit miteinander im nahe gelegenen Restaurant „Leggero“ das Kunstvereinsjahr mit interessanten Gesprächen ausklingen zu lassen.

Führung durch die Ausstellung „Die Schöne und das Biest“

Unter großem Interesse unserer Mitglieder hatten wir am 15. Januar 2014 eine Führung durch die, in der Öffentlichkeit kontrovers diskutierte,  Ausstellung der Künstler Richard Müller, Mel Ramos und Wolfgang Joop. Geführt hat uns der Kurator der Ausstellung Herr Dr. Nicolaisen. Während seiner Ausführungen und nach Fragen der Teilnehmer wurden die Probleme besprochen, die auch die Öffentlichkeit bewegen. Die Nazivergangenheit des Richard Müller, auf die in der Ausstellung auch in einer Filmdokumentation aufmerksam gemacht wird, und die in keiner Weise verharmlost wurde. Der „Sexismus“ der Pin – Up – Bilder des Mel Ramos und die angebliche Nichtkünstlerschaft von Wolfgang Joop. Nach dieser Führung war die Diskussion nicht zu Ende, aber als Fazit kann man jedem nur raten sich sachlich und fachlich damit auseinander zu setzen.

Benefizkonzert

Neujahrskonzert und Neujahrsempfang der Thomasschule, des Thomanerbundes und des Neuen Leipziger Kunstvereins am 17. Januar 2014. Gestaltet wurde dieses Konzert von den Chören und dem Schulorchester der Thomasschule. Wie schon die vorherigen Konzerte war auch dieses von einer hoher Qualität, wurde von vielen Gästen besucht und mit viel Beifall bedacht. Ein Teil der Einnahmen werden vom Kunstverein für das pädagogische Projekt des Museums „Ich zeig`s Euch“ verwendet.

Generalversammlung im Februar

Die Generalversammlung bot auch dieses Jahr Gelegenheit für Anregungen, Kritik und Lob. 

Kunstgespräch im Januar

Am Mittwoch, den 22. Januar, um 18.00 Uhr referiert unser Mitglied Frau Kapps über das „Künstler- und Märchenhaus“ am Nickischplatz. Gründerzeithäuser in denen Leipziger Künstler lebten und arbeiteten und die im Krieg zerstört wurden.

Kunstgespräch im März

Am Mittwoch, den 20. März, um 18.00 Uhr zeigt uns Knut Müller, ein Absolvent der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und autodidaktischer Komponist, die Verwandlung von Musik in Grafik. Dazu gibt er Einblicke in seine kompositorische Arbeit. Ein verwirrendes und faszinierendes Beispiel der Verbindung unterschiedlicher Künste.

Kunstgespräch im April

Am Mittwoch, den 16. April, um 18.00 Uhr referiert Karl-Heinz Mehnert über den Maler Gustav Adolph Hennig und seine Beziehungen zu Leipzig, sowie zum Leipziger Kunstverein.

Kunstgespräch im Mai

Am Mittwoch, den 21. Mai, um 18.00 Uhr sprechen wir mit Prof. Dr. Hartmut Mai über „Den Maler Andreas Dreßler (1530 – 1604) und die Kanzel in der Marienkirche zu Kamenz (1563 – 1566) als Denkmal der lutherischen Reformation in der Oberlausitz“.

Führung für die Mitglieder des NLKV

Am Mittwoch, den 4. Juni, um 18.00 Uhr führt Herr Dr. Frédéric Bußmann die Mitglieder des NLKV durch die, von ihm kuratierte Ausstellung: „Es drängt alles zur Landschaft – Landschaftsbilder des 19. Jahrhunderts“

Exkursion nach Trier und Metz im Juni

Vom 5. bis 8. Juni führte unsere jährliche 4-Tagestour diesmal in den Westen Deutschlands und nach Frankreich. Unser Hauptaugenmerk lag auf Trier mit seinen Architekturdenkmälern der römischen Antike, wie die Porta Nigra, die Kaiserthermen und die Konstantinsbasilika. Aus dem Mittelalter der Dom St. Peter und die Liebfrauenkirche sowie Bürgerhäuser am Hauptmarkt. Aus dem Barock das Kurfürstliche Palais am Westflügel der Basilika. 

Ein Tag gehörte dem Dom St. Etienne in Metz mit seinen Kirchenfenstern von Marc Chagall. Geführt wurden wir von Herrn Dr. Richard Hüttl, den wir auch in seinem Wohnort Scharfbillig besuchten. Sehenswürdigkeiten auf der Hinfahrt waren in Limburg der Dom, das Diözesanzentrum St. Nikolaus und das Alte Vikariat. Natürlich unbedingt sehenswert ist die sehr schöne Altstadt. Außerdem sahen wir uns Koblenz mit dem „Deutschen Eck“ an. Auf der Heimfahrt gab es eine Besichtigung der Elisabethkirche in Marburg und der Stiftsruine in Bad Hersfeld.

Kunstgespräch im Juni

Am Mittwoch, den 18. Juni, um 18.00 Uhr sprechen wir mit Prof. Dr. Michael Scholz-Hänsel über „Madrid und Toledo im El Greco – Jubiläumsjahr“. Der Vortrag dient gleichzeitig zur Vorbereitung der Exkursion nach Madrid und Toledo im September zu den Ausstellungshöhepunkten im El Greco-Jubiläumsjahr.

Exkursion nach Brandenburg und Mecklenburg im Juni

Vom 28. bis 29. Juni unternahmen wir eine 2-Tagesexkursion in den Norden Deutschlands, organisiert und geführt von Herrn Dr. Erler. Besucht haben wir in Paretz das Schloss und die Dorfkirche, die an den Kronprinz Friedrich Wilhelm III. und die Königin Luise erinnern. Das Schloss wurde um 1800 von David Gilly errichtet. Eine architektonische Besonderheit stellt das sogenannte Bohlenbinderdach der Kirche dar. Ein Besuch in Rheinsberg schloss sich an mit Erinnerungen an Kurt Tucholskys Sommeridyll.

Kunstgespräch und Sommerpicknick im Juli

Am Mittwoch, den 16. Juli, um 17.00 Uhr findet auf dem Leipziger Südfriedhof ein Rundgang mit dem Sepulkralforscher Alfred E. Otto Paul statt. Meisterwerke der Sepulkralplastik beleuchten das künstlerische Schaffen in Leipzig um 1900. 

Anschließend, ca. um 18.00 Uhr treffen wir uns im Garten des „Café Südfriedhof“ zum Sommerpicknick.

Kunstgespräch im August

Am Mittwoch, den 20. August, um 18.00 Uhr ist der „Eisenkunstguss, eine Erfindung aus der Zeit des Klassizismus?“ Thema des Kunstgesprächs mit Prof. Dr. Horst Remane. Grundlage für dieses Thema sind die Eisenkunstgussprodukte aus der Eisengießerei in Lauchhammer und der Gründer der Gießerei, Graf von Einsiedeln, unter dem der Eisenkunstguss begonnen und sich entwickelt hat.

Exkursion im September

Vom 16. bis 20. September unternahmen wir eine Exkursion im El Greco –Jubiläumsjahr nach Madrid und Toledo zu den wichtigsten Wirkungsstätten des Künstlers, organisiert von Herrn Prof. Dr. Scholz-Hänsel.

Kunstgespräch im September

Am Mittwoch, den 17. September, um 18.00 Uhr sprechen wir mit Dr. Hans-Joachim Wandt über die „Kunst im Spiegel der Neurobioglogie“. Neben einer kurzen Besprechung des Kunstbegriffs werden die Leitungswege der von den Augen erfassten (gesehenen) visuellen Reize: Bilder, Kunstwerke usw. zu den visuellen Verarbeitungszentren im Gehirn, und deren Verarbeitung, besprochen.

Kunstgespräch im Oktober

Am Mittwoch, den 15. Oktober, um 18.00 Uhr findet ein Gespräch mit Denkmalpflegerin Dr. Ilona Petzold über „Lust und Last – Denkmale in Leipzig“ statt. 

Kunstgespräch im November

Am Buß- und Bettag, Mittwoch, den 19. November, um 16.00 Uhr erörtern wir zusammen mit Dr. Stefan Voerkel die provokante Frage „Carl Seffner – Ein vergessener Leipziger Bildhauer?“.

Mitgliederausstellung und Auktion im Dezember

Am Samstag, den 13. Dezember, um 14.00 Uhr findet die Ausstellungseröffnung der künstlerischen Arbeiten unserer Mitglieder im Café des Museums der bildenden Künste statt. 

Am Sonntag, den 14. Dezember, um 15.00 Uhr endet die Ausstellung mit einer Auktion und der Weihnachtsfeier.

Auktion am 14. Dezember 2014

Am Sonntag, den 14. Dezember 2014, um 15.00 Uhr findet im Café des Museums der bildenden Künste die diesjährige Auktion des NLKV statt.

Zur Auktion stehen folgende Bilder zur Versteigerung. Für eine größere Ansicht, klicken Sie einfach auf die Abbildungen

 

 

1.1 Peter Sylvester, „Unerforschte Landschaften“

Lithografie von 1968, 36 x 47 cm 

Mindestgebot EUR 150,00

1.2 Peter Sylvester, „Einblicke“

Radierung / Aquatinta von 2006, 27,3 x 21,5 cm 

Mindestgebot EUR 150,00

2.1 Heinrich J. Jarczyk, FRÜHLING Pferdekoppel

Radierung, 10,5 x 26,5 cm 

Mindestgebot EUR 150,00 

2.2 Heinrich J. Jarczyk, SOMMER am Meer

Radierung, 13,5 x 21 cm 

Mindestgebot EUR 150,00

2.3 Heinrich J. Jarczyk, HERBST September

Radierung, 9 x 20,5 cm 

Mindestgebot EUR 150,00

2.4 Heinrich J. Jarczyk, WINTER Krieler Dömsche

Radierung, 14,5 x 21 cm 

Mindestgebot EUR 150,00

3. Sebastian Gahntz, „Stigmator“

Öl auf Nessel von 2014, 130 x 70 cm 

Mindestgebot EUR 2000,00

4. Joh. Martin Bernigeroth (1713 – 1767), Polycarpus Leonhard Zehe, „weitberühmter Kauf- und Handelsmann in Leipzig“

Kupferstich, 42 x 56 cm 

Mindestgebot EUR 30,00

5.1 Maximilian Geer, o.T.

Aquarell, 30 x 41 cm 

Mindestgebot EUR 20,00

5.2 Maximilian Geer, o.T.

Aquarell, 17 x 27 cm 

Mindestgebot EUR 15,00

5.3 Maximilian Geer, o.T.

Aquarell, 35 x 24 cm 

Mindestgebot EUR 15,00

5.4 Maximilian Geer, Abendstimmung in Venedig nach Claude Monet

Acryl, 7,5 x 10 cm 

Mindestgebot EUR 10,00

5.5 Benjamin Winter, Der Schrei nach Edvard Munch

Acryl, 7,5 x 10 cm 

Mindestgebot EUR 10,00

5.6 Benjamin Winter, Flatiron Building

Zeichnung mit Bleistift und Fineliner, 7 x 23 cm 

Mindestgebot EUR 10,00

5.7 Jakob Hank, Sternennacht nach van Gogh

Acryl, 7,5 x 10 cm 

Mindestgebot EUR 10,00

5.8 Antonia Heischel, Sonnenaufgang nach Claude Monet

Acryl, 7,5 x 10 cm 

Mindestgebot EUR 10,00

5.9 Lena Kriegsmann, Der Schrei des Lykaon

Acryl, 7,5 x 10 cm 

Mindestgebot EUR 10,00

6. Leonie Winter, Der Sprachgebrauch nach René Magritte

Acryl, 7,5 x 10 cm 

Mindestgebot EUR 10,00

7.1 Kristina Wandt, Kirchenruine an der Ostsee

Öl auf Pappe, 50 x 60 cm 

Mindestgebot EUR 90,00

7.2 Kristina Wandt, Sandspiele an der Ostsee

Öl auf Leinen (Keilrahmen), 30 x40 cm 

Mindestgebot EUR 50,00

7.3 Karsten Boche, LE-Ghost „ein Novembergefühl“

Collage aus Findlingen, Kunststoff, Holz, Metall, Acryl, 65 x 75 cm 

Mindestgebot EUR 1200,00

8. Ulrich Becker, Alte Stadt an der Saale

Linolschnitt, 70 x 50 cm, gerahmt 

Mindestgebot EUR 70,00

9.1 Johanna Kinzel, Begegnung

Malerei, 20 x 26 cm 

Mindestgebot EUR 12,00

9.2 Pauline Pappert, Das innere Auge

Malerei, 20,5 x 19cm, 

Mindestgebot EUR 12,00

9.3 Lili Althammer, Ein verrückter Alptraum

Radierung, 15 x 21 cm 

Mindestgebot EUR 5,00

9.4 Linus Maschke, Durcheinander und Leere

Radierung, 21 x 15 cm 

Mindestgebot EUR 7,00

9.5 Niklas Prange, Der Garten

Radierung, 15 x 21 cm 

Mindestgebot EUR 5,00

9.6 Johannes Czekalla, Traumwelten

Radierung, 15 x 21 cm 

Mindestgebot EUR 7,00

9.7 Seraphina Solms, o.T.

Radierung, 19 x 14 cm 

Mindestgebot EUR 7,00

9.8 Antonia Bach, o.T.

Radierung, 15 x 19 cm 

Mindestgebot EUR 7,00

9.9 Veronika Epple, Schneelandschaft

Fotografie 

Mindestgebot EUR 15,00

10. Veronika Epple, o.T.

Fotografie 

Mindestgebot EUR 15,00

10.1 Veronika Epple, Die blaue Lagune

Fotografie 

Mindestgebot EUR 15,00

10.2 Veronika Epple, Landschaft mit Flusslauf

Fotografie 

Mindestgebot EUR 15,00

11.1 Tatjana Meier, Drei Grazien

Ölbild 

Mindestgebot EUR 500,00

11.2 Tatjana Meier, Auerbachskeller

Ölbild 

Mindestgebot EUR 450,00

12. Ludwig Zöllner, Portrait der Johanna von Arragonien

1837 Lithografie (nach Raffael), Reproduktionsgrafik nach dem gleichnamigen Gemälde aus der Maximilian Speck von Sternburg Stiftung im Museum der bildenden Künste Leipzig 

Größe und Mindestgebot folgen

13. Lotte Strube, Am Waldesrand

Aquarell, 15 x20 cm 

Mindestgebot EUR 40,00 

13.1 Lotte Strube, Hund Bello

Aquarell, 15×20 cm 

Mindestgebot EUR 40,00 

13.3. Lotte Strube, Boote im Hafen

Mischtechnik, 40×30 cm 

Mindestgebot EUR 100,00 

13.4. Lotte Strube, Geranien und Fenster

Aquarell, 40×30 cm 

Mindestgebot EUR 120,00

14. Prof. Hans Schulze, Vers von Trakl (Orpheus 2)

Radierung 

Mindestgebot EUR 125,00 

14.1. Prof. Hans Schulze, Frauengestalt (alte Fassung)

Holzstich aus der Serie Inventionen IV 

Mindestgebot EUR 125,00 

15. Axel Krause, Kurmittelhaus, 2007

Serigrafie 35 x 56 cm

15.1 Gabi Franczik, Dessert (Gabi), 2010

Radierung/Monotypie (Unikat), 30 x 18,5 cm

15.2 Gabi Franczik, Sirene“, 2006

Radierung 27,5 x 47,0 cm

15.3 Axel Krause, Hänsel und Gretel

Serigrafie, 35 x 56 cm

16. „Grafikmappe“ 2008

Blattgröße jeweils : 29,5 x 41 cm, 

Mindestgebot je Blatt EUR 15,00

17. Jahresgabe des NLKV e. V. 1996, Wolfgang Tiemann, „Spuren“

Radierung 17,50 x 24,5 cm, 

Mindestgebot EUR 30,00 

18. Jahresgabe des NLKV e.V. 1998, Frank Eißner, „Philippine“ (51/100) 

Farbholzschnitt, 19,5 x 26,50 cm, 

Mindestgebot EUR 30,00 

19. Gudrun Petersdorff, Im Piemont, 2012

Farblinolschnitt 

Mindestgebot EUR 60,00

20.1 Waltraud Leschke, Gewandhaus, 2013

Acryl, 60 x 50 cm 

Mindestgebot EUR 300,00

20.2 Waltraud Leschke, Jäger Passage, 2014

Acryl, 60 x 50 cm 

Mindestgebot EUR 300,00

20.3 Waltraud Leschke, Schmetterling I, 2014

Acryl, 60 x 50 cm 

Mindestgebot EUR 300,00

20.4 Waltraud Leschke, Schmetterling II, 2014

Acryl, 60 x 50 cm 

Mindestgebot EUR 300,00

21.1 Josephine Schneider, Komposition 1

Acryl, 24 x 30 cm

21.2 Josephine Schneider, Komposition 2

Acryl, 24 x 30 cm

21.3 Josephine Schneider, Komposition 3

Acryl, 24 x 30 cm

Besuch des neuen Augusteum der Universität Leipzig

Am 9. Januar besuchten wir die Ausstellung: Augusteum 1-2-3. Mit einem sehr detailreichen Vortrag wurden wir durch die Ausstellung geführt.

Kunstgespräch im Januar

Das umfangreiche Thema des Abends: „Mexikanische Kunst nach der Revolution“ und im 2. Teil„Frida Kahlos Mal- und Tagebuch“  fand großen Zuspruch bei unseren Mitgliedern. Die vom Kunsthistorischen Institut von Herrn Prof. Dr. Scholz-Hänsel engagierten Referenten waren ausgewiesene Kenner dieser Kunst. Vielen von uns sind noch die großen Wandbilder von Rivera und Siqueiros in Erinnerung. Natürlich auch Frida Kahlo, eine der bekanntesten Künstlerinnen, durch Trauma und Krankheit gezeichnet, stellte sich in ihren Aufzeichnungen vor. Es entstand eine lebhafte Diskussion im Anschluss an die Veranstaltung.

Generalversammlung

Wie immer fand im Februar unsere Generalversammlung statt. Eine Gelegenheit Bilanz zu ziehen, Neues anzuregen, Kritisches und Lobendes zu hören, wie im Grußwort des Direktors des MdBK, der die gute Zusammenarbeit mit dem Verein würdigte.

Atelierbesuch bei Sighardt Gille

Am 1. März konnten wir das Atelier des in Leipzig sehr bekannten Künstlers besuchen. Diese Gelegenheit wurde von sehr vielen Mitgliedern des Vereins auch genutzt. 

Es war ein sehr informativer Besuch im Bezug auf die Arbeitsweise des Künstlers, mit natürlich einer Fülle von Gemälden und Grafiken, die im Atelier zu sehen waren.

Kunstgespräch im März

Das Hauptthema der Kunstgespräche 2013 ist die Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts, insbesondere die Jahrhundertwende. In diesen Rahmen passt das Kunstgespräch im März, dass sich mit dem Künstler Joseph Anton Koch (1768 – 1839) befasste. Ein österreichischer Maler und Zeichner, der sich in seiner Spätphase intensiv mit der Landschaftsdarstellung befasste. Er ist auch mit  3 Gemälden und 24 Zeichnungen im grafischen Bestand des MdbK vertreten. Frau Nadja Staab, Studentin der Kunstgeschichte,  brachte uns in ihrem interessanten Vortrag den Künstler in Erinnerung. Besonderer Schwerpunkt war eine Landschaftsskizze, die einen Andenpass in Kolumbien darstellt. Sie ist eine Zeichnung, die Koch nach genauen Beschreibungen und bestehenden Entwürfen Alexander von Humboldts angefertigt hat. Die danach gearbeitete Radierung wurde im „Atlas pittoresque du voyage“, dem Reisebericht von Humboldts, aufgenommen. Übrigens nicht die einzige Arbeit Kochs in diesem Werk. 

Benefizkonzert

Eine etwas andere Veranstaltung, die die gute Zusammenarbeit mit der Thomasschule und dem MdbK  dokumentiert, war ein Benefizkonzert unter dem Titel Familiensonntag, KunstMusik. Neben dem Konzert konnte man an einem Künstlergespräch mit dem Künstler Jürgen Herold teilnehmen oder sich im Rahmen des Programms: Ich zeig’s Euch von den Kindern zu ihrem Lieblingsbild führen lassen und an einer Kreativwerkstatt mit den Kindern teilnehmen. Eine sehr anregende und auch gelungene Veranstaltung.

Im April eine Stiftungsveranstaltung

Frau Dr. Lore Beckmann, Ehrenmitglied unseres Vereins, stiftete dem MdbK ein Landschaftsbild des Leipziger Malers Rüdiger Berlit (1883- 1939). 

Den Festvortrag hielt Dr. Richard Hüttel über Rüdiger Berlit, zu seiner Zeit ein bekannter Künstler, der aber leider heute fast vergessen ist. Sehr zu Unrecht, wie aus dem Vortrag zu entnehmen war und wie auch eine Ausstellung vor einiger Zeit im MdbK zeigte.

Im Mai Führungen mit Dr. Hurttig

Im Zusammenhang mit der Ausstellung „Weltenschöpfer“, in der Max Klinger vertreten ist, hatten wir eine Führung zum grafischen Werk Klingers: Opus V: Amor und Psyche mit detaillierten Ausführungen zur Technik Max Klingers und natürlich den Bezug zum antiken „Märchen“. Später eine Führung  in die große Ausstellung in der an Richard Wagner, Max Klinger und Karl May erinnert wurde. 

Im Juni Besuch des Evelyn Richter Archivs

Das Archiv der Fotografin Evelyn Richter, dass der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gehört, befindet sich im MdbK und wird von Herrn Richard Freytag betreut. 

Wir waren eingeladen in das Archiv und fanden einen sehr engagierten Leiter, der uns interessante Einblicke in das Schaffen der Fotografin gab, der uns aus dem reichen Schatz des Archivs beeindruckende Fotos, vor allem auch Portraits zeigen konnte.

Exkursion nach Dresden und Pirna

Die Eintagesfahrt, von Frau Schimmelpfennig organisiert, führte uns in die Ausstellung N.N. und nach Pirna. Mit einem sehr eloquenten und wanderfreudigen Stadtführer besichtigten wir den Dom und die Stadt mit allen Sehenswürdigkeiten.

Exkursion nach Hamburg, Bremen und Worpswede

Die 3-Tagesexkursion war der Künstlerkolonie Worpswede gewidmet. 

Kunstgespräch im Juli

Frau Stefanie Hennig, eine Mitarbeiterin des MdbK, machte uns in einem Vortrag zum Hauptthema des Jahres – dem Maler Gustav Adolf Hennig – bekannt. 1797 in Dresden geboren, 1869 in Leipzig gestorben, war er Professor der Leipziger Akademie und gehörte zu den ersten Mitgliedern des Leipziger Kunstvereins. Zu seinen bekanntesten Werken, und vielleicht zu seinen Schönsten, gehört das kleine Bild Das lesende Mädchen, welches sich auch auf einem Werbeartikel des MdbK befindet.

Im August Ehrung der Künstlerin Elisabeth Voigt

Anlässlich des 120. Geburtstages wurde eine Gedenktafel am ehemaligen Wohnhaus der Künstlerin in der Brockhausstraße enthüllt. Die Ehrung wurde von der Stadt Leipzig, dem Kulturamt vorgenommen und die Laudatio hielt der Leipziger Künstler Arndt Schultheis, ein Schüler der Künstlerin. Im Anschluß besuchten wir die Eröffnung einer Ausstellung mit Grafiken von Elisabeth Voigt in der Bethanienkirche. Zur Eröffnung hielt Herr Dr. Behrends, der Kurator der Ausstellung, einen Vortrag zum Werk der Künstlerin. 

Den Abschluß bildete ein Sommerpicknick des Vereins im Garten der Kirche. 

Kunstgespräch im September

Wieder ein Kunstgespräch mit Professor Dr. Nuhn und wieder sehr informativ, interessant und aus der Naturwissenschaft. Das Thema: Psychedelische Kunst – Rauschmittel und Bildfantasien. Es gab immer wieder Künstler in verschiedenen Zeitepochen, die versuchten über eine (scheinbare) Erweiterung des Bewußtseins –  der inneren Erlebniswelt – Kunstwerke zu schaffen. Alkohol, vor allem Drogen, wie das LSD, spielten dabei eine große Rolle. Interessant aber nicht unbedingt nachahmenswert.

Kunstgespräch im Oktober

Zum Hauptthema, Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts ein Vortrag von Prof. Dr. Stuhr, der auf den ersten Blick etwas verblüfft: Künstliche Ruinen in Deutschland um 1800. Man kennt einige, auch in der näheren Umgebung (Zwenkau, Wörlitz), aber man macht sich wenig Gedanken über sie. In seinem Vortrag erklärt Prof. Stuhr die geschichtliche und natürlich die kunstgeschichtliche Bedeutung an unvermutet vielen Beispielen.

Kunstgespräch im November

Dieses Kunstgespräch war der Stadt Leipzig gewidmet, speziell der Architektur der sechziger Jahre. Herr Dr. Erler als unmittelbar Beteiligter gibt Einblicke in die Möglichkeiten und Verwirklichungen der Stadtplanung aus dieser Zeit.

Mitgliederausstellung Dezember

Der Dezember gehört wieder den Mitgliedern, die künstlerisch kreativ und aktiv sind. Über 2 Tage wurde eine Ausstellung im MdbK organisiert, in der sehr viele anspruchsvolle Arbeiten aus dem Bereich Malerei, Grafik, Fotografie und Textilgestaltung ausgestellt wurden. Bei einer Auktion am 2. Tag konnte der NLKV sogar einen kleinen Betrag für seine fördernden Aufgaben für das Museum erzielen.

Kunstgespräch im Januar

In diesem Kunstgespräch war unsere Vereinsarbeit das Hauptthema. Zu Gast war Herr Jörg Dittmer, der Leiter der Abteilung Öffentlichkeit und Service des MdbK. Sein Thema: Kunstvereine, gestern, heute, morgen. Herr Dittmer war lange Geschäftsführer des Vereins der Kunsthalle Hamburg. Einige Überlegungen konnten aufgegriffen werden und werden sich sicher in unserer weiteren Arbeit niederschlagen. Neben der Vielfalt der Themen in den Kunstgesprächen soll der Schwerpunkt in diesem Jahr aber die Beschäftigung mit der Kunst und den Künstlern in Leipzig sein.

Kunstgespräch im Februar

Herr Prof. Dr. Nuhn, Mitglied unseres Kunstvereins hielt einen Vortrag über den italienischen Künstler Giovanni Battista Piranesi (1720 – 1778). Ein bekannter Kupferstecher, Archäologe und Architekturwissenschaftler. Berühmt geworden ist er durch die 16 Kupferstichplatten der „Caceri“ (Kerker) und vor allem durch seine umfangreichen Dokumentationen antiker Bauwerke in Rom, seiner Umgebung und in Paestum. Für Bühnenbilder und Filmdekorationen waren und sind seine Kupferstiche oft die Vorlagen. 

Herr Professor Nuhn zeigte uns den Künstler in seiner ganzen Vielfalt, auch untermauert durch Bildmaterial. Im anschließenden Gespräch wurden vor allem die Carceri, ihre reale oder psychologische Bedeutung diskutiert. 

Kunstgespräch im März

Zu Gast im Neuen Leipziger Kunstverein war Herr Dieter Bührnheim, der uns mit seinem „Bührnheims Literatursalon“ bekannt machte. 

Der Literatursalon in der Leipziger Mozartstraße, ein seit Jahren etablierter Treffpunkt von Literaturfreunden, ist nach dem Vorbild bürgerlicher Salons aus dem 18. und 19 Jahrhundert eingerichtet. Unterschiedlichste Themen aus der Literatur werden vorgestellt und diskutiert.  Herr Michael Hametner, Literaturkritiker beim Mitteldeutschen Rundfunk ist bei diesen Veranstaltungen häufiger Moderator.

Kunstgespräch im April

Unter dem Motto: „Vier Pfoten machen noch keinen Gaul“ hatten wir Gelegenheit mit den Mitarbeiterinnen des Museums, Frau Margret Rost und Frau Claudia Klugmann, Werke des bekannten Tierplastikers August Gaul zu sehen. Natürlich hat ein „Gaul“ keine Pfoten, aber dieser Schreibfehler war ein Anlass besonders die Tierplastiken  zu bewundern, die Pfoten haben und im Museum der bildenden Künste ausgestellt sind. Das Museum ist im Besitz eines großen Teils der Plastiken des Künstlers.

Kunstgespräch im Mai

Ein besonderes Erlebnis war dieses Kunstgespräch, das der Chefrestauraror des Museums Herr Beck gestaltete. 

Anläßlich der „Holländerausstellung“ stellte er uns umfassend und detailreich die Arbeit der Restauratoren in Bezug auf die Bestimmung der Provenienz, des Alters und des Zustandes der Bilder vor. Einblicke in die Malweise des Künstlers, die Malutensilien wie Farben, Leinwände usw. waren besonders interessant. Natürlich gab es Einblicke in die Arbeit des Restaurators an beschädigten und durch das Altern veränderten Bilder. Ein Beispiel war das Bild „Die Wachstube“ von Jan Olis, dessen Restaurierung der Neue Leipziger Kunstverein finanziert hat.

Führung im Universitätsarchiv Prager Straße

Durch die Ausstellung „Kunst und Chemie. Familie Franz Hein zwischen Malerei und Naturwissenschaften“ führte uns unser Ehrenmitglied und Mitkurator der Ausstellung Herr Rainer Behrens. 

Franz Hein sen. war seit 1905 Professor an der Königlichen Akademie für Grafik und Buchgewerbe Leipzig tätig. 

Seine Söhne waren Naturwissenschaftler. Franz Hein jun. war ein sehr bekannter Chemiker an der Universität Jena. Herr Behrens schilderte in seinem Vortrag das Leben des Künstlers und in der Ausstellung sahen wir beachtliche Arbeiten des, den meisten nicht bekannten, Künstlers. 

Kunstgespräch im Juni

Im Juni war Dr. Dietmar Keller unser Gast. Ein sehr interessanter Gast, war er doch der letzte Kulturminister der „Modrow – Regierung“ in der DDR. Außerdem durch vorherige Tätigkeiten mit der Stadt Leipzig und der Kunstszene in Leipzig bekannt. Die zahlreichen Besucher erhielten Einblicke in den Kunsthandel der DDR, die Ausbildung an der HGB, über die Versorgung der Künstler sowie über Schwierigkeiten als Künstler „seine“ Kunst zu schaffen und zu verkaufen.

Eine Exkursion zum Barock

Unsere diesjährige Dreitagesexkursion führte vom 29. Juni bis zum 1. Juli 2012 nach Bayern. 

Regensburg, Passau, Straubing, Waldsassen und Kappl waren die Stationen. 

In gewohnter Weise bestens vorbereitet und genau so gut gelungen einschließlich des Wetters, unter der bewährten Leitung von Prof. Dr. Stuhr und Frau Stuhr. 

Auch Erinnerungen an Leipzig gab es dieses mal, in Form selbstgebackener Leipziger Lerchen von Frau Wandt auf der Hinfahrt und eine Führung in Regensburg durch eine Leipzigerin – Katja

Die 1. Station: Regensburg

Etwas Italien in der Stadt, in den Gassen mit den an die Toskana erinnernden „Geschlechtertürmen“ den Straßencafés und in diesem Jahr mit den Temperaturen. 

Natürlich nicht zu vergessen die „Steinerne Brücke“, der Dom (leider für Besucher geschlossen),die Porta Praetoria, das Alte und Neue Rathaus und als Höhepunkt das ehemalige Benediktinerkloster St. Emmeram. Ein prachtvolles barockes Langhaus. 

Die 2. Station: Passau

Unter dem Titel 350 Jahre Barock präsentiert sich ein prachtvolles spätbarockes Ensemble, das nach dem Stadtbrand im 17. Jahrhundert durch italienische Barockmeister geschaffen worden ist. Ein Höhepunkt der Dom St. Stefan mit der weltgrößten Domorgel. 

Ein Stadtrundgang führt uns durch die Höllgasse, die von der Künstlervereinigung AGON e.V. durch Bemalung, Ausstellungen und Galerien zur „Künstlergasse“ geworden ist, zum Dreiflüsseeck, dem Zusammenfluß von Donau, Inn und Ilz.

Die 3. Station: Straubing

Straubing an der Donau gelegen, glänzt durch schöne, gut erhaltene bzw. restaurierte Gebäude am Ludwigs- und Theresienplatz. Besonders auffallend die Gebäude aus dem Rokoko. 

Unser Ziel in Straubing war das Karmelitenkloster mit der Karmelitenkirche. Eine Hallenkirche im Stil der Backsteingotik. Der Innenraum reich ausgestattet im Stil des Barock. Ein bedeutendes Kunstwerk ist das Grabmal Herzog Albrechts II. Das Material des Grabmals ist weiß gescheckter Salzburger Marmor, sogenannter Rotscheck, was dem Grabmal einen eigenartigen Reiz verschafft. 

Neben dem Karmelitenkloster die Ursulinenkirche, das letzte gemeinsame Werk der Brüder Asam.

Die 4. Station: Waldsassen und Kappl

Auf der Rückfahrt durch den Bayerischen Wald besuchen wir noch Waldsasen, seine berühmte Stiftsbibliothek in der Zistezienser Abtei. 

Sehenswert sind hier die zehn meisterhaft geschnitzten, lebensgroßen Holzfiguren, die die Empore des Bibliothekssaales mit ihren Schultern stützen. Sie sollen die unterschiedlichsten Facetten des Hochmuts darstellen. 

Geschnitzt wurden sie von Karl Stilp aus Waldsassen in den Jahren 1724 bis 1726. 

Die letzte Station, die Dreifaltigkeitskirche Kappl in der Nähe von Waldsassen. Es ist eine der eigenartigsten Kirchenbauten in Deutschland. In ihr ist der Dreifaltigkeitsgedanke als Architektursymbol meisterhaft dargestellt. In allen Bauteilen dominiert die Zahl 3. 

Außen die drei Türme, und drei Dachreiter, im Inneren drei Konchen, die sich um ein gedachtes, gleichseitiges Dreieck legen. Dazu noch die entsprechende Zahl der Altäre usw. 

Der Baumeister war Georg Dienzenhofer aus der berühmten Baumeisterfamilie, der 1685 mit dem Bau begann.

Erholung am Abend in Zeitlarn

Wie immer an den Abenden im Hotel trifft man sich bei (gutem?) Essen und Trinken, bei Gesprächen und Diskussionen und freut sich schon auf die Exkursionen im nächsten Jahr.

Kunstgespräch im Juli

Dr. Dietulf Sander, langjähriger Mitarbeiter des Museums der bildenden Künste Leipzig, referierte über die Kunst der 80er Jahre in Leipzig. Als ausgewiesener Kenner dieses Themas konnte er Neues berichten und uns bestätigen, dass in der Stadt hervorragende Kunst gemacht und ausgestellt wurde.

Kunstgespräch im August

Einen interessanten Ausflug in die Spanische Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts präsentierte uns Prof. Dr. Michael Scholz-Hänsel mit seinem Vortrag über El Greco. 

Prof. Scholz-Hänsel ist profunder Kenner der spanischen Kunst und Autor des Katalogs zur Ausstellung über El Greco. Sehr interessant sein Vortrag mit vielen Bildbeispielen aus dem Leben und Werk des Künstlers.

Atelierbesuch bei Professor Klaus Schwabe

Klaus Schwabe ist Leipziger Künstler und bekannt als einer der Gestalter des 

„Marx-Reliefs“ an der Karl-Marx-Universität Leipzig. 

Kunstgespräch im September

Dr. Wandt, begeistert von einer Reise in das Burgund der Romanik, schildert in einem Vortrag das Spezifische der romanischen Skulptur an den Skulpturen der Kathedralen in Veselay und Autun.

Kunstgespräch im Oktober

Frau Rink, die Leiterin der Galerie der HGB von 1980 bis 2005 erzählt Interessantes aus ihrer Tätigkeit in diesem Amt.

Kunstgespräch im November

Susanne Hoch und Gabriele Sperlich, zwei Künstlerinnen der Galerie Hoch und Partner stellen ihre Werke vor.

Mitgliederausstellung im Dezember

Am 12. Dezember fand die 3. Ausstellung kreativer Mitglieder des Vereins und von Schülern der Thomasschule statt. Es war wieder ein schöner Erfolg.

Kunstgespräch im Januar

Im Januar führte uns Michael Triegel durch seine Ausstellung „Verwandlung der Götter“. 

Der Zuspruch zu dieser Führung war sehr groß. Nicht nur wegen des Papstportraits. Wir erfuhren viel über Maltechnik und die Bildersprache des Künstlers. 

Kunstgespräch im Februar

Das Kunstgespräch im Februar verbunden mit einem „Stifterabend“ wurde zu einem großen Ereignis. Frau Dr. Lore Beckmann und der Neue Leipziger Kunstverein stifteten dem Museum der bildenden Künste eine Arbeit des Künstlers Michael Triegel. Eine große Anzahl Besucher und Vereinsmitglieder waren anwesend, sowie auch der Kulturbürgermeister der Stadt Leipzig.

Kunstgespräch im März

Herr Dr. Schmidt, der Direktor des Museums der bildenden Künste, erläuterte bei einer Führung die Perspektiven des Museums, wobei er die großen Ausstellungen des Jahres vorstellte.

Kunstgespräch im April

Herr Alfred E. Otto Paul, der Vorsitzende der Paul Benndorf – Gesellschaft, Leiter des Fachbüros für Sepulkralkultur, hält einen interessanten Vortrag über den ehemaligen Johannisfriedhof.

Kunstgespräch im Mai

Anlässlich der Ausstellung „Olpe, Wolfen, Schwarzenberg“, die Linolschnittarbeiten von Künstlern aus o.g. Orten zeigt, wurde ein Symposium veranstaltet unter Anwesenheit der Künstler, der Kuratorin der Ausstellung Frau Dr. Stoschek und Lehrkräften der HGB. Linolschnitte werden in der heutigen Kunstszene selten gezeigt, umso mehr waren alle überrascht von der Vielseitigkeit, der Qualität und der Originalität der Arbeiten. 

Der Katalog, der zur Ausstellung herausgegeben wurde, ist vom Neuen Leipziger Kunstverein gesponsert worden.

Kunstgespräch im Juni

Das Thema des Kunstgesprächs im Juni war die Raub- bzw. Beutekunst, die seit der Antike eine Rolle spielt. Vor allem im Krieg war die Beute eine der vielen Triebkräfte und nicht zuletzt spielten Kunstwerke immer eine große Rolle. Dieses Thema spielte nach dem 2. Weltkrieg eine große Rolle und ist bis heute noch nicht zu Ende. 

Der Rechtsanwalt Herr Dr. von Berg, mit diesem Thema sehr vertraut, gab einen Einblick in die schwierige Materie. Verschiedene Rechtsauffassungen, Schadensansprüche und Verluste durch Okkupation führen oft zu keiner Einigung. 

Das Thema wurde kontrovers diskutiert, auch weil Emotionen und die Völkerrechtslage nicht zur Übereinstimmung gebracht werden konnten.

Die Entstehung und Entwicklung der Städte in der Toskana von der Antike bis in die Neuzeit

In Zusammenarbeit mit der Deutsch – Italienischen Gesellschaft hörten wir einen interessanten Vortrag von Dr. Würmseher. 

Die Städte in der Toskana, den meisten von Reisen bekannt, üben immer eine große Anziehengskraft aus, natürlich besonders für Kunstliebhaber. Der sehr umfangreiche Vortrag half, die Kenntnisse zu vertiefen und Neues erfahren.

Exkursion nach Königslutter, Wolfenbüttel, Hildesheim, Goslar und Drübeck

Eine schöne Tradition sind die Exkursionen im Juni. Wie schon in den Vorjahren reichten auch in diesem Jahr die Plätze nicht. 

Von Herrn Prof. Dr. Stuhr in bewährter Weise vorbereitet, ging es diesmal fast in den Norden Deutschlands. 

Ob romanische Kirchen – Königslutter, Hildesheim, Drübeck oder die fürstliche Bibliothek – Wolfenbüttel, die Kaiserpfalz und moderne Kunst von Henry Moore- Goslar, es war für alle spannend. 

Kunstgespräch im Juli

Das Kunstgespräch als Führung durch die Ausstellung „Alice und all die anderen“ von Mathias Weischer. Es führen der Künstler und der Direktor des MdbK Herr Dr. Schmidt

Sommerfest in Hohenossig

Das diesjährige Sommerfest fand in Hohenossig in der Werkstatt von Günther Rößler statt. 

Nach einer Führung durch die Galerie und Vorführung eines Druckvorgangs in der Werkstatt, entspannen sich lebhafte Gespräche. Angeregt durch reichlich Kulinarisches und durch die Anwesenheit in- und ausländischer Teilnehmer am jährlichen Symposion.

Die sixtinische Kapelle nach der Restaurierung

In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Italienischen Gesellschaft fand der 2. Vortrag statt. 

Im Mittelpunkt stand die sixtinische Kapelle nach der Restaurierung. Wir konnten Aufnahmen sehen von der Arbeit der Restauratoren und uns überzeugen von der ursprünglichen Leuchtkraft der Malerei Michelangelos.

Benefizkonzert

Am 21. September fand das 2. Benefizkonzert mit dem Chor und den Instrumentalisten der Thomasschule statt. 

Der Erlös des Konzerts wird wieder für die pädagogische Arbeit des Bildermuseums verwandt. Wir unterstützen damit das Projekt „Ich zeig’s euch“. 

Auch in diesem Jahr war das Konzert ein Erlebnis. Erstaunlich das Können der jungen Instrumentalisten und der Sänger. 

Herrn Rietz, der das Ensemble leitet dafür unseren herzlichen Dank.

Exkursion nach Gotha

Im Oktober eine Tagesfahrt nach Gotha zum Schloß Friedenstein. Diese Exkursion fand großen Zuspruch, ist doch der Leiter der dortigen Kunstsammlungen einer der Mitgründer des Neuen Leipziger Kunstvereins. Herzlich war auch die Begrüßung und natürlich intensiv und ausführlich die Führung durch das Schloß. Am Nachmittag noch ein Rundgang durch die sehenswerte Altstadt.

Kunstgespräch im Oktober

Herr Dr. Abet berichtete in seinem Vortrag über die Leipziger Künstlerin Elisabeth Voigt. In Leipzig geboren und auch an der Hochschule als Lehrerin tätig ist sie im „Kunstbetrieb“ in Leipzig doch in Vergessenheit geraten. In seinen Veranstaltungen will auch der Neue Leipziger Kunstverein an Leipziger Künstler erinnern, die nicht mehr präsent sind.

Max Beckmann Ausstellung

Herr Dr. Schmidt führt uns persönlich durch die Ausstellung „Von Angesicht zu Angesicht“.

Kunstgespräch im November

Herr Professor Dieter Mai hält einen Vortrag über den 2010 vestorbenen Leipziger Maler Klaus – H Zürner. Klaus – H Zürner 1932 in Rochlitz geboren, studierte von 1951 – 1956 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Er war Mitbegründer der Leipziger Galerie „Wort und Werk“. Von 1995 – 2006 malte er 17 großformatige Pottraits bedeutender Wissenschaftler für die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kunst. Herr Professor Mai konnte uns auch ein Portrait, eines Mitglieds unseres Kunstvereins, gemalt von Klaus Zürner zeigen.

Mitgliederausstellung im Dezember

Am 21. Dezember 2011 organisierte der NLKV seine zweite Mitgliederausstellung im Museum der bildenden Künste Leipzig. Im Cafe Michaelis stellten kreative Mitglieder des Vereins ihre Werke aus. Das Spektrum reichte von Malerei über Grafik bis hin zu Schmuckgestaltung. In diesem Jahr sogar von der örtlichen Presse (LVZ) wahrgenommen.

Kunstgespräch im Dezember

Das letzte Kunstgespräch im Jahr wie immer ein Rückblick und ein Vorausblick.

Viele Anregungen für die Arbeit des Vereins, die für die nächste Zeit und grundsätzlich zu bedenken sind – z.B. die Gestaltung der Kunstgespräche, betreffend die Exkursionen – 

kamen von den Mitgliedern. 

Wichtig war die Bereitschaft sich einzubringen und mitzuhelfen. 

 

 

Festveranstaltung

Festveranstaltung zum Jubiläum 20 Jahre Neuer Leipziger Kunstverein.


Am 14. November fand anlässlich des Jubiläums – 20 Jahre Neuer Leipziger Kunstverein – ein Festakt im Museum der bildenden Künste statt. 

Honorige Festredner, Dr. Hans-Werner Schmidt, der Direktor des Museums, Freiherr Wolf-Dieter Speck von Sternburg, Herr Bernd Radestock Vorsitzender des Vereins der Förderer des Museums der bildenden Künste und Herr Robert Clemen, Mitglied des Sächsischen Landtags – der die Festansprache hielt – würdigten die Arbeit des Vereins. 

Künstlerisch begleitet wiederum Vom Chor der Thomasschule. 

Eine Anmerkung dazu: Die Kooperation mit der Thomasschule hat sich , zum beiderseitigen Nutzen, sehr bewährt. 

Exkursion nach Erfurt

Am 9. Oktober bei schönstem Herbstwetter fuhren wir mit dem Bus nach Erfurt.

Trotz anfänglicher verkehrstechnischer Startschwierigkeiten wurde es ein spannender und erlebnisreicher Ausflug. 

Am Vormittag gingen wir mit unserer Stadtführerin Frau Bischof vom Domplatz durch die Altstadt, die große Arche zur Allerheiligenstraße, in die Michaeliskirche, dann zur Krämerbrücke und zur Predigerkirche und zum Augustinerkloster. Für die Synagoge blieb leider keine Zeit bei dem enormen Programm bis zum späten Mittag. 

Am Nachmittag fuhren wir auf den Petersberg und besichtigten die größte noch vollständig erhaltene barocke Festungsanlage. Zum Abschluß noch einen Besuch im Dom und der Severikirche. Insgesamt doch ein gutes Programm, wenn auch nicht alle Wünsche erfüllt worden sind. Aber Erfurt ist nicht „aus der Welt“ und lohnenswert für eine weitere Exkursion. 

Benefizkonzert

Am 15. September veranstaltete der Neue Leipziger Kunstverein ein Benefizkonzert um zwei Projekte des Museums der bildenden Künste finanziell zu unterstützen.

Für das museumspädagogische Angebot „Ich zeigs euch“ und für die Restaurierung des Gemäldes „Die Wachstube“ von Jan Olis aus dem Vermächtnis des Leipziger Sammlers Julius Otto Gottschald. 

Gestaltet wurde das Konzert vom Schulchor, dem Kinderchor und Instrumentalisten der Thomasschule mit Chormusik und Kammermusik aus unterschiedlichen Epochen der Musikgeschichte. 

Fazit: Eine sehr gut besuchte Veranstaltung zur Freude der Besucher und zur Zufriedenheit des Kunstvereins. 

Sommerfest am 27. August

Kein wirklicher Sommernachtstraum, aber trotz sintflutartigen Regens am Nachmittag, ein unterhaltsames Sommerfest in der Freiluftgalerie des Leipziger Künstlers Günter Huniat in Stötteritz. 

Eine Führung durch die Galerie durch den Künstler, reichlich zu essen und zu trinken, animierten die zahlreich erschienen Kunstvereinsmitglieder zu lebhaften Gesprächen. 

In Anbetracht des so angekündigten katastrophalen Wetters ist der Schreiber dieser Zeilen überzeugt, dass die Mitglieder des Neuen Leipziger Kunstvereins alle „Unbilden und Stürme des Vereinslebens“ meistern werden. Das erfüllt alle die sich mit diesem Verein verbunden wissen mit Freude und Genugtuung. 

Buchpräsentation

 

Am 25. August fand im Museum der bildenden Künste die Präsentation des Buches:  

„ICH ZEIG’S EUCH, Kinder besuchen Künstler und ihre Werke“.  

Das Buch ist im Rahmen eines pädagogischen Konzepts entstanden, das Kinder an die Kunst heranführen soll. Sie besuchen Künstler, befragen sie zu ihren Werken zu ihrer Arbeit, und sie machen Führungen im Museum. Am beeindruckendsden sind die Geschichten, die sie zu den Kunstwerken erzählen bzw „erfinden“. Ein Projekt, das vom NLKV finanziell unterstützt wird wie auch das Buchprojekt. An der Präsentation nahm auch der Künstler Hartwig Ebersbach teil, der viel mit den Kindern gearbeitet hat. 

Das Rahmenprogramm wurde vom Schulchor und vom Kinderchor der Thomasschule gestaltet. 

Kunstgespräch im August

Großes Interesse fand das Kunstgespräch mit Dr. Nicolaisen, das er im Gemäldedepot und in der Restaurierungswerkstatt durchführte. 

Vorgestellt wurde das Bild „Die Wachstube“ von Jan Olis. Dieses Bild wird im nächsten Jahr restauriert. Der Neue Leipziger Kunstverein übernimmt die Kosten der Restaurierung. 

So ein „Blick hinter die Kulissen“, den wir schon einige Mal hatten ist immer wieder interessant. 

Kunstgespräch im Juli

Juli: Zum Kunstgespräch stellte Frau Inge Stuhr, nach der offiziellen Präsentation, im 

Verein in einem eher persönlichen Gespräch Max Schwimmer und ihr Buch über den Maler vor. Es gab viel privates zu erfahren und viel zu fragen. 

Ein langer, kurzweiliger Abend. 

Veranstaltungen im Juni

Juni: Der Monat Juni fast ein Marathonlauf in Sachen Kunst. 

Zunächst eine Sonderführung im Grassimuseum durch die Ausstellung: 

 

Exotische Welten – Der Schulz-Codex und das frühe Meissner Porcellan, 

sozusagen aus erster Hand. 

Dr. Rainer Behrends, selbst maßgeblich an der Erforschung und an der Ausstellung beteiligt, führte uns und gab uns Einblicke in die Entwicklung des Porzellanhandels Europas mit China und die Versuche der eigenen Herstellung des europäischen Porzellans. Und erklärte den so genannten Schulz-Codex, der eigentlich keiner ist. 

Der zweite Höhepunkt im Juni war eine 3-tägige Studienreise nach Würzburg, Bamberg, Bayreuth. Ein mittelalterlicher Dom, Festungsanlagen, prächtige Barockbauten und verspielte barocke Gartenanlagen zeugten von der Macht und Prachtentfaltung kirchlicher und weltlicher Herrscher in einem auch an Köstlichkeiten aus Feld (Hang) und Wald reichen Land. 

Von Professor Stuhr wieder bestens organisiert und betreut. 

Herzlichen Dank dafür. 

Selbstverständlich gab es auch im Juni ein Kunstgespräch. 

Eingeladen war Herr Dr. Andreas Höll Redakteur des Kultursenders des MDR. 

Es entspann sich eine lebhafte Diskussion über das Programm des Senders – jeder hat seine besonderen Favoriten. Beabsichtigt war mit dieser Einladung natürlich auch unseren Verein bekannter zu machen und zu erfahren welchen Stellenwert die bildende Kunst im Sendespektrum einnimmt. Es ist wie überall in den Medien. Es gibt zu viele Themen , die Sendezeiten und die Finanzen sind knapp und müssen gut verteilt werden. Trotzdem hatten wir den Eindruck, dass unser Anliegen nicht unerhört bleibt. 

Kunstgespräch Mai 2010

Mai: Im Kunstgespräch im Mai drehte sich alles um das Englische in der englischen Kunst. 

Prof. Elmar Schenkel referierte in lockerer Form über England, die Engländer im Allgemeinen, den Tee, die Gespräche über das Wetter und kam dann auf die Entwicklung der englischen Kunst zu sprechen, die ohne das typisch englische nicht zu verstehen wäre. 

Natürlich spielten William Turner, Thomas Gainsborough und William Hogarth eine große Rolle. Ein insgesamt sehr anregender und vergnüglicher Abend 

Kunstgespräch im April

Am 21.4. fand das monatliche Kunstgespräch im MdbK, zum ersten mal im sog. Hof 2, statt. 

Das Thema war: was ist deutsch in der deutschen Kunst? 

Nach einer Einführung durch Dr. Hüttel kam eine lebhafte Diskussion zu stande, in deren Verlauf sich zeigte, dass das Thema schwierig ist, da es auch emotional sehr besetzt ist. 

Schon die Frage, was ist typisch deutsch, war nicht eindeutig zu beantworten. Davon ausgehend das typische der deutschen Kunst zu definieren war dann fast unmöglich. 

Vielleicht war es aber auch nicht so wichtig eine Klärung zu erreichen. Für die meisten Teilnehmer war es wichtig, eine gute Diskussion erlebt zu haben, so wie es bei den Kunstgesprächen doch eher selten war. 

Aufnahme der Thomasschule in den Neuen Leipziger Kunstverein

Am 26.3.2010 erfolgte die Aufnahme der Thomasschule in den Neuen Leipziger Kunstverein. 

Lehrer und Schüler versammelten sich zu einer kleinen Feierstunde im MdbK auf der „Trillerpfeifenterasse“. Ansprachen des Direktors des Museums Herrn Dr. Schmidt , von Herrn Delwig dem Vorsitzenden des Vereins und dem Schülersprecher der Schule F. Wenner gaben dem Anlass seine Bedeutung. Musikalische Darbietungen der Thomaner und des Schulchores rundeten die Feierstunde ab. Die Aufnahme der Schule soll, wird die Beschäftigung der Schüler mit der Kunst fördern helfen. An bildender Kunst interessierte Schüler werden am pädagogischen Programm des Museums teilnehmen. Der Auftakt war zumindest für das Museum erfreulich, denn soviel junges Publikum auf einmal hat sich wahrscheinlich selten im Museum aufgehalten. 

Kunstgespräch im März

Karl-Heinrich von Stülpnagel, im Ägyptischen Museum der Universität Leipzig tätiger Restaurator stellte uns das Museum, seine Aufgaben und den Studiengang Ägyptologie vor. Wir werden das Museum in seinen neuen Räumen im Herbst besichtigen

Max Schwimmer zum 50. Todestag

Am Freitag, den 12.März 2010 stellte Frau Inge Stuhr -Mitglied unseres Vereins- im Rahmen der Ausstellung „…die Arbeit ist Wollust und holde Qual.“ ihr Buch über Max Schwimmer, das im Lehmstedt-Verlag erschienen ist, vor.

Kunstgespräch im Februar

Gemeinsam mit den Freundeskreis Max Klinger e.V. feierte der Neue Leipziger Kunstverein den 153. Geburtstag Max Klingers.

Kunstgespräch Januar 2010

Zum ersten Kunstgespräch des Jahres 2010 schloß sich der Neue Leipziger Kunstverein an die Veranstaltungsreihe Kunst und Psychoanalyse des Museums an. Am 20. Januar 18 Uhr hielt Herr Dr. Lindstedt (Berlin) einen Vortrag zum Thema Suche und Verlangen. Im Mittelpunkt stand das Gemälde, „Das Liebespaar“ von Otto Müller.

Kunstgespräch als Ausstellung

Die künstlerisch kreativen Mitglieder hatten am 9. Dezember die Gelegenheit ihre Arbeiten im Cafe ENK im Bildermuseum auszustellen. Als letzte Veranstaltung des Kunstgesprächs 2009 standen die Mitglieder selbst im Mittelpunkt. Besucher des Museums, Mitglieder des Vereins und auch Mitarbeiter des Museums konnten sich die, doch mit sehr viel Talent und Enthusiasmus entstandenen Werke ansehen. Es gab interessante individuelle Kunstgespräche und viel Lob für die Künstler. 

 

Kunstgespräch im November 

Am 18. November 2009 hielt Herr Dr Rudolf Hiller von Gaertringen, Kustos der Universität Leipzig, einen Vortrag über die Sammlung der Universität. 

 

Stifterabend 2010

Stiftungen prägen den Sammlungsbestand des Museums der bildenden Künste. Viele Stiftungen gehen auf den Leipziger Kunstverein von 1837 und seinen Mitgliedern zurück. Ziel des Neuen Leipziger Kunstvereins ist es, diese Tradition zu wahren. Diesem Ziel diente der Stifterabend 2010. Am 23. November 2009 stifte der Neue Leipziger Kunstverein ein Portrait Wolf-Dietrich Speck von Sternburgs, gemalt von Michael Triegel. 

Leipziger Jahresausstellung

Am 5. Dezember 2009 besuchte der Neue Leipziger Kunstverein die Leipziger Jahresausstellung im „Josephkonsum“. 

Nach einer Führung durch die Ausstellung wurde das alte, für den Verein erfolgreiche Jahr, bei angeregten Gesprächen verabschiedet.

Excursion nach Halle

Am 17. Oktober fand eine Excursion zur Burg Giebichenstein und zur Moritzburg nach Halle statt. Eingeladen hatte uns Prof. Schade bereits anläßliches eines Besuchs an unserem Febraur-Stammtisch. 

Alle Teilnehmer waren trotz des heftigen Regens sehr zufrieden. 

Es wurde der Wunsch nach einer Wiederholung geäußert, was vor allem die Mitglieder interessiert, die an dem Tag nicht teilnehmen konnten. 

Unser Dank gilt Frau Liermann für die tadellose Organisation.

Dürer in Venedig

Gemeinsam mit der Deutsch-Italienischen Gesellschaft zu Leipzig richteten wir einen Vortrag aus. Frau Dr. Lore Gewehr, Berlin, sprach über Dürer. Dabei beließ sie es nicht dabei, die Aufenthalte Dürers in Venedig zu schildern, sondern stellte sie in den Kontext der künstlerischen Entwicklung Dürers. 

 

Stammtisch am 09. September 2009

Herr Dr. Nicolaisen, Leiter der Gemäldesammlung des Museums der bildenden Künste, stellte uns niederländische Malerei in der Ausstellung vor. Es war ein unterhaltsamer Abend, der keine Fragen offen ließ. 

 

Stammtische Mai bis Juli 2009

Der Mai-Stammtisch (13. Mai) fand zum Thema:Drogen in der bildenden Kunststatt. Ein Naturwissenschaftler erkundet die künstlerische Kreativität unter Drogeneinfluß. Ein sehr spannendes Thema. 

Der Junistammtisch (10. Juni) wurde von Herrn Dr. Nicolaisen gestaltet. Er bearbeitet den Bestandaskatalog der niederländischen Malerei und Grafik des MdbK. Dazu gab es viel zu erklären und zu zeigen. 

Im Juli (8.7.)  setzte Herr Professor Stuhr seinen ikonographischen Exkurs fort. Wir gingen zurück in das 15. Jhdt . zu Meister Francke und haben am Gemälde: Der Schmerzensmann die Ikonografie dieser Zeit kennengelernt. 

 

Stammtisch am 8. April 2009

Die Direktorin der Galerie für zeitgenössische Kunst Frau Dr. Barbara Steiner sprach über Konzeptionen und Perspektiven.  Aus der Geschichte der Galerie heraus entwickelte sie die Aufgaben, Ideen und Perspektiven. Deutlich wurde in ihrem sehr engagiert vorgetragenen Programm, dadie zeitgenössische Kunst stärker in das Bewußtsein der Leipziger Einzug halten sollte. Eine Fülle von Programmen, Konzepten, auch in der Jugendarbeit, sollen das erreichen.  

Die Fülle der vorgetragenen Fakten war an  diesem Abend kaum zu überdenken. Wir  sind aber sicher, dass auch die moderne Kunst eine größere Rolle spielen wird, vor allem das Verständnis dafür steigen wird.   

Alle Kunst war einmal zeitgenössisch, modern. 

 

Führung in der Galerie für zeitgenössische Kunst

Am 4. April trafen sich Interssierte des Kunstvereins zu einer Führung in der Galerie für zeitgenössische Kunst. Eine Mitarbeiterin führte durch die aktuelle Ausstellung der Reihe: carte blanche.

Fazit: Es fällt besonders älteren Mitgliedern nicht leicht die moderne Kunst zu verstehen und damit umzugehen. 

 

 

März – Stammtisch

Der Märzstammtisch wurde von Herrn Professor Dr. Stuhr gestaltet. Das Thema war die Büste „Die Verdammnis“ von Balthasar Permoser. Die Büste zeigt einen Menschen in höchster physischer und psychischer Verzweiflung. Die Darstellung des Schmerzes, der Verzweiflung wurde schon in der Antike dargestellt, aber kein Künstler hat bis dahin diese Intensität und Wirklichkeitsnähe erreicht. In die Darstellung einbezogen ist das Material des Bildhauers, der Unterberger Marmor mit seiner typischen Färbung und Maserung. 

Im zweiten Teil hat Herr Prof. Stuhr, in einem Diavortrag, das Thema vertieft mit Beispielen anderer Künstler wie Bernini oder der Laokoongruppe. Alle Anwesenden, und es waren wieder erfreulich viele Mitglieder gekommen, haben einen sehr befriedigenden Abend erlebt. 

 

Noch ein Hinweis: Das Museum der bildenden Künste gibt in der ReiheKleine Werkmonografie für € 0,50 eine Beschreibung der Permoser-Büste „Die Verdammnis“ von Herrn Professor Stuhr heraus. 

 

Ausstellung Henriette Grahnert

Am 18.Februar 2009 fanden sich zur Führung durch die Ausstellung Henriette Granert ca 25 Vereinsmitglieder ein. Erfreulich viele. Wahrscheinlich war doch die Neugierde groß auf das Werk der Künstlerin, zumal eine Arbeit von ihr (Papierarbeit) von unserem Verein dem Museum, anlässlich des  Jubiläums, 150 Jahre Museum der bildenden Künste geschenkt wurde. 

Wir wurden von Frau Dr. Jeanette Stoschek geführt. Bald entspann sich eine lebhafte Diskussion über die ausgestellten Arbeiten, die für die meisten, erst nach Erklärungen einigermaßen verständlich wurden. Davon ausgehend entwickelte sich eine Diskussion über die Kunst bzw. das Kunstwerk allgemein, mit überraschenden Einsichten. 

Um Kunst handelt es sich, wenn die Arbeit des Künstlers zum Denken anregt, somit nicht nur Emotionen erzeugt, sondern die Auseinandersetzung fördert und damit Betrachter und dem Künstler anregt. 

Wir haben, glaube ich, selten bei einer Führung so lebhafte und natürlich auch kontroverse Gespräche gehabt, also eine gelungene Veranstaltung. 

 

Februar-Stammtisch

Im Februar konnten wir Frau Sylvia Schade und Prof. Rainer Schade an unserem von 28 Mitgliedern gut besuchten Stammtisch besuchen. Sie gaben einen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen und in ihre Arbeit für den Verein Jahresausstellung e.V. Prof Schade berichtete von der Burg Giebichenstein in Halle, an der er lehrt. Es wurde lebhaft über die Möglichkeiten, zeitgenössische Kunst aus Leipzig in Leipzig auszustellen, diskutiert.  

 

Von Renoir bis Manet franz. Impressionisten in der Kunstsammlung Jena

Am 7. Februar fand unsere Excursion in die Kunstsammlung Jena statt. Anziehungspunkt war die Ausstellung: Von Renoir bis Manet aus dem Petit Palais Genf. Die Gemälde gehören zu der Sammlung Oscar Ghez, der vor allem Impressionisten, Post- und Neoimpressionisten gesammelt hat. Wenn auch Renoir und Manet  eher spärlich vertreten waren, gab es eine wunderbare Auswahl,von Werken der, von der Kunstkritik, vernachlässigten  Maler zu bewundern. Zum Beispiel: Gustave Caillebotte, Henry van de Velde, Kees van Dongen, Tamara de Lempicka, Maximillien Luce. Es lohnt mal den Katalog zu betrachten. Leider sind hier keine Kopien aus dem Katalog erlaubt und Fotografieren und Filmen in der Ausstellung sowieso nicht. 

Im „Rahmenprogramm“ hatten wir einen Besuch im Planetarium mit einer interessanten Vorführung, und einen Schnellrundgang durch die Bauhausgeschichte Jenas, die auch die Geschichte von Carl Zeiss Jena ist. Geführt und organisiert von einem Leipziger Jenenser, Herrn Prof. Dr. Kluge, bzw. den Besuch des alten Jena im Stadtspeicher. An dieser Stelle herzlichsten Dank an Frau Liermann für die Idee und für die Organisation der gesamten Excursion.

Januar-Stammtisch

Zum Januar-Stammtisch besuchte uns Gerd-Harry „Judy“ Lybke. Er berichtete von dern Anfängen und der Entwicklung seiner Galerie Eigen + Art. Auf unterhaltsame Art und Weise vermittelte er uns seine Philosophie und seinen Umgang mit Kunst und Künstlern. Erstaunlich waren seine offenen, verblüffenden und freimütigen Schilderungen, wie er zu seiner Galeristentätigkeit kam.

Weihnachtsfeier

Am 07. Dezember 2008 fand in der Galerie am Sachsenplatz unser Weihnachtsfeier statt. Galerist Volker Zschäckel führte durch seine aktuelle Ausstellung. Das Jahr klang bei Wein und Gebäck aus. 

 

Dezember-Stammtisch

Am 10. Dezember 2008 hatten wir Herrn Gourdin und Frau Müller zu Gast. Das Designbüro Gourdin & Müller befasst sich mit Orientierungs- und Leitsystemen. Damit sind sie nicht nur gefragte Ausstellungsgestalter. Sie gestalten beispielsweise die Orientierungssysteme im Dresdener Zwinger und im Dresdener Schloß. In ihrem Fach genießen sie einen ausgezeichneten Ruf, sind mehrfach prämiert worden und in dem 600-seitigen Design-Kompendium Young Grafik Design – Fresh Ideas in Grafik Design, in dem 30 junge Designstudios vorgestellt werden, vertreten. 

 

Exkursion nach Berlin zur Sammlung Scharf-Gerstenberger Surreale Welten und in das Universum Paul Klee.

Wer am Samstag, den 22. November früh aufgestanden und um 07:30 mit nach Berlin gefahren ist, hat einen unvergesslichen Tag erlebt. Die Sammlung Scharf-Gerstenberger gab einen informativen Einblick in die Welt des Surrealen und wird auf bemerkenswerte Art präsentiert. 

Der Besuch des Universums Paul Klee war sicherlich ein Glanzpunkt in diesem Jahr gewesen. Die Ausstellung vermittelte Paul Klee auf anschauliche Art und Weise. Sie ließ keine Fragen offen, sondern öffnete Augen für das Werk Klees. 

 

 

Stammtisch mit Dr. Meinhard Michael

 

Am 12. November 2008 fand ein lebhafter Stammtisch mit Herrn Meinhard Michael statt. Die Kunstszene und der Kulturjournalismus boten anregenden Gesprächsstoff. 

Außerdem konnten wir als 275. Mitglied unseres Vereins Frau Evelyn Kolbe begrüssen! 

 

 

Fahrt mit dem Freundeskreis Max Klinger e.V. in die Kunsthalle nach Hamburg, Jesteburg und Magdeburg 6.-7. September 2008

 

Es folgt ein Bericht über die Reise mit dem Klinger-Freundeskreis nach Hamburg, Jesteburg, Magdeburg (garantiert keine „Burgenfahrt“), an deren Zustandekommen der NLKV mit mehr als der Hälfte der Teilnehmer großen Anteil hatte: 

 

Es war eine, in allen Belangen, sehr lohnenswerte Fahrt. Das werden mir sicher alle Mitreisenden bestätigen können. 

 

Zunächst die Fahrt nach Hamburg in die Kunsthalle. Eine Mitarbeiterin stellte uns Grafiken von Max Klinger vor, die einmal als Zeichnungen und als Radierungen von ihm geschaffen wurden. Sie waren auch in der Austellung in  Leipzig zu sehen. Zu Klinger und Hamburg und seinem grafischen Werk gab es viel Neues zu erfahren, zumindest für die Nichtkunstwissenschaftler. Anschließend hat jeder für sich einen Teil der Kunsthalle besichtigt. Viele Teilnehmer besuchten die Mark Rothko Retrospektive. 

 

Dann eine improvisierte Stadtrundfahrt mit unserem Bus,die Herr Dr. Hüttel aus dem Stegreif geführt hat und einer Busfahrerin, die unter diesen Bedingungen die Ralley  Paris – Dakar hätte mitfahren können. 

Nach einer Pause im portugiesischen Viertel und im Hafen, fuhren wir nach Jesteburg. Das liegt ca 30km südlich von Hamburg am Rande der Lüneburger Heide und war fast allen Teilnehmern völlig unbekannt. 

In Jesteburg wurde in einem sehr schönen neuen Hotel übernachtet. Wir hatten am Abend noch Gelegenheit bei einem kleinen Getränk uns zu unterhalten und kennenzulernen. Das eigentliche Ziel war aber die Kunststätte Bossard in Jesteburg, im Ortsteil Lüllau . 

Über diese Kunststätte wollte ich auch eigentlich nur informieren, weil es sich lohnt sich dort einmal umzusehen. 

Die Kunststätte Bossard ist ein Gesamtkunstwerk und einmalig in Deutschland. Im Jahr 1912 hat Johann Michael Bossard mit der Planung und der Ausgestaltung begonnen. Wahrscheinlich hat er auch die Entwürfe selbst erstellt. Er wollte ein Gesamtkunstwerk schaffen, d.h. die Synthese der verschiedenen Künste wie Architektur, Plastik, Malerei, Kunsthandwerk und Gartenkunst. Diese Anlage kommt der Theorie des Gesamtkunstwerks sehr nahe,da Bossard mit seiner Frau hier lebte und die gesamte Ausstattung von beiden selbst geschaffen wurde. Einschließlich der täglichen Gebrauchsgegenstände wie Möbel und Geschirr. Von der künstlerischen Stilrichtung könnte man ihn am ehesten dem Expressionismus zurechnen. 

Die Idee des Gesamtkunstwerks finden wir ja auch bei Max Klinger. 

Johann Michael Bossard wurde 1874 in Zug in der Schweiz geboren, erlernte das Kachelofenbauerhandwerk. (Hafner?), lernte dann an der Kunstgewrbeschule in München in der Bildhauerklasse, später dann bei Prof. Max Seliger in der Klasse für figürliche Malerei. Er versuchte sich schon sehr früh selbständig zumachen, scheiterte aber oft. 

Von 1907 an bis 1944 lehrte er als Professor an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in Hamburg. Er starb 1950. 

In dieser Zeit – ab 1912 entstand die Kunststätte in Jesteburg die er mit seiner Frau Jutta Bossard geb. Krull – seiner ehemaligen Schülerin- gestaltete. Die Kunststätte wurde nach 1996 nach dem Tode von Jutta Bossard in eine Stiftung umgewandelt und konnte somit erhalten werden. 

Ein sehr engagiertes Personal – Frau Baumann als Leiterin und Herr Meier, –  die wir zur Führung persönlich kennenlernten, sorgt mit außerordentlicher Sachkenntnis für das kunstinteressierte Publikum. Die Führungen waren  informativ, geschuldet dem großen Wissen der Mitarbeiter, nicht nur was die Personen Bossard betraf. 

 

Noch zur Information für alle Gourmets.Es gab zum Abschluß Kaffee und von den Mitarbeiterinnen selbst gebackenen Kuchen!!! 

 


Stammtisch 12.09.2008 NLKV

Zu diesem Stammtisch ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Ortskuratorium Leipzig zu Gast. Sie präsentiert Ihre Projekte auf der Permoserterasse des Museums der bildenden Künste, anschließend trefen wir uns im Cafe ENK.


Stammtisch 13.08.2008 NLKV

An jedem zweiten Mittwoch im Monat findet ab 18.00 Uhr im Café ENK, Museum der bildenden Künste der Stammtisch des Neuen Leipziger Kunstvereins statt. Es ist ein Treffpunkt Kunstinteressierter, dient der Wissensbildung zur Kunst und zu Künstlern. Hierfür laden wir zu jedem Stammtisch interessante Gesprächspartner ein. Nicht zuletzt dient der Stammtisch der persönlichen Begegnung der Mitglieder untereinander.

Der August-Stammtisch wird sich mit einem potentiellen Ankaufprojekt des Vereins beschäftigen: 
Dr. Richard Hüttel stellt die Grafikmappe von Baldwin Zettel Faust I vor.


Sommerliche Irrgänge 08.08.2008 NLKV

Das diesjährige Picknick ist eines der ungewöhnlichen Art. Die Galerie Irrgang, Thomaskirchhof 11, 1. Etage, 04109 Leipzig (oberhalb  Cafè Kather) lädt uns am 

Freitag, den 08. August 2008, ab 18.30

zu sommerlichen Irrgängen ein.  

Die Galerie Irrgang macht durch rege Ausstellungstätigkeit, zuletzt im Rahmen des Grafik-Rundganges, von sich reden. Wir freuen uns, dass wir damit unserem Interesse auch an der Arbeit der Galerien am Ort wieder Ausdruck verleihen können. Der wichtige Beitrag, den viele engagierte Galeristen zur Kunstszene in Leipzig, darf nicht unterschätzt werden. 


Blick hinter die Kulissen 16.07.2008 NLKV

In dieser schönen und erfolgreichen Reihe erfahren wir Wissenswertes über den Kunstbetrieb im weitesten Sinne. Wir haben beispielsweise Blicke in die grafische Sammlung und die Restaurierungswerkstatt des Museums geworfen.  

Diesmal führt uns diese Veranstaltungsreihe am Mittwoch, den 16. Juli 2008, 18.00 h in die Kochstraße 26, Leipzig in die Bronzebildgießerei Noack. Seit über hundert Jahren ist dieses Unternehmen beste Adresse für den Bronzeguß. Carl Seffner, Max Klinger, Kurt Kluge, Matthieu Molitor, Hans Zeissig, Walter Arnold, Rudolf Oelzner, Wolfgang Mattheuer – alle vereint, dass sie hier haben gießen lassen! Leider können nur bis zu 20 Personen teilnehmen. 


Einar Schleef

Was Kunst werden soll, muß brennen…
… schrieb Einar Schleef. Die Bilderwelt des Malers, Dramatikers und Regisseurs ist auf 300qm in Halle inszeniert worden. Die Stiftung Moritzburg läd unsere Mitglieder am Samstag, den 12. Juli 2008 in das Karstadtgebäude, Mansfelder Straße 15, zu einer Führung ein.


Stammtisch 09.07.2008 NLKV

Zu nächsten Stammtisch am Mittwoch, den 09. Juli 2008, 18.00h, MdbK, Café ENK wird Reinhard Rössler vom Künstlerhaus Hohenossig unser Gast sein. Er wird unter anderem etwas zum diesjährigen Druckgrafik-Symposium berichten können. 


Freundeskreis Max Klinger

Neuer Leipziger Kunstverein

Richard Wagner Gesellschaft Leipzig 2013

Zu unserer gemeinsamen Veranstaltung am 28. Juni 2008, 11:00 Uhr, welche im Zeichen von Max Klinger und Richard Wagner steht, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich in die Villa an der Karl-Heine-Straße 2 in Leipzig ein. 


Beckmann – eine Familie aus Leipzig

Der Neue Leipziger Kunstverein freut sich, dem Museum der bildenden Künste, zu Händen seines Direktors Dr. Hans-Werner Schmidt, anlässlich des einhundertsten Geburtstages von Dr. Ernst Beckmann, Kunstwerke aus einer Stiftung seiner Tochter Dr. Lore Beckmann, einer Nichte Max Beckmanns, überreichen  zu können.

Aus diesem Anlass lädt der Neue Leipziger Kunstverein Sie nebst Begleitung herzlich zu einem Empfang am 06. März 2008, 18.30 in das Museum der bildenden Künste, Max-Beckmann-Saal, ein.

Im Anschluss an den Empfang wird Gelegenheit geboten, einen einzigartigen Einblick in das künstlerische Werk der Familie Beckmann, einschliesslich des Werks von Max Beckmann, zu nehmen.


Peter Sylvester. Führung am 08. Januar 2008

In der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (FH) findet zur Zeit eine Ausstellung mit Arbeiten des kürzlich verstorbenen Peter Sylvester – Malerei und Grafik aus fünf Jahrzehnten – statt …  

Unsere Mitglieder haben die Möglichkeit, sich am Dienstag, den 08. Januar 2008 um 16:00 Uhr durch diese Ausstellung führen zu lassen. Rainer Behrends gibt einen Einblick in den Werdegang des Künstlers, seine so unterschiedlichen Schaffensepochen und sein nachhaltiges Wirken über Leipzig und die Region hinaus.

Hans Hartung: Spontanes Kalkül – Führung am 06. Dezember 2007

Am 06. Dezember 2007 findet für unsere Mitglieder eine Führung durch die Ausstellung Hans Hartung: „Spontanes Kalkül“ im Museum der bildenden Künste Leipzig statt. Der Kurator der Ausstellung, Herr Dr. Nicolaisen, wird einen Einblick in das Schaffen des Malers geben, der wie kaum ein anderer deutscher Künstler für die Idee der „Abstraktion als Weltsprache“ steht. 

Blick hinter die Kulissen am 21. November 2007

Am 21.11.2007 findet um 18:00 die Führung mit Herrn Hüttel durch die grafische Sammlung statt. Das Thema lautet: Bestände des 18. Jahrhunderts 

Weihnachtsfeier

Am 06. Dezember 2006 fand unsere traditionelle Weihnachtsfeier im Café Enk im Museum der bildenden Künste Leipzig statt. Herr Speck von Sternburg führte durch die Ausstellung Albrecht Dürer: Zwei Schwestern – der Ausstellung zum 150. Todestag von Maximilan Speck von Sternburg (1776-1856) und zum zehnjährigen Bestehen der gleichnamigen Stiftung. Im Anschluss bot sich für die Vereinsmitglieder Gelegenheit, bei Essen und Wein angeregte Gespräche über das aktuelle Kunstgeschehen aber auch weitere geplante Projekte des Neuen Leipziger Kunstvereins zu führen.