Leipziger Kunstverein

Der Leipziger Kunstverein e.V. bringt interessierte und engagierte Kunst­freunde zusammen und ermöglicht ihnen einen besonderen Zugang zu Aus­stellungen, Künstlern und Kuratoren. Im Zentrum unseres Engagements steht das Museum der bildenden Künste zu Leipzig. Mit unserer Arbeit unterstützen wir Ankaufswünsche des Museums, fördern Ausstellungen, Restaurierungs- und Bildungs­projekte. Darüber hinaus be­suchen wir in Tages­reisen interessante Museen und Ausstellungen, unternehmen mehrtägige Exkursionen und Kunstreisen. Unsere Kunstgespräche finden regelmäßig jeden dritten Mittwoch des Monats statt, im Anschluss gibt‘s ein Come Together im Museums CAFÉ TREFF.

Kunst ist spannend!

Reisen

28. November 2026
Bus-Exkursion
nach Potsdam Museum Barberini und Filmmuseum Potsdam

Verbindliche Anmeldung erforderlich!

26. September 2026
Tagesfahrt
nach Halle Kunstmuseum Moritzburg

Führung durch die Ausstellung „Edmund Kesting. Avantgardist“ mit Direktor Thomas Bauer-Friedrich
Anmeldung NUR über Website, maximal 25 Teilnehmer!

Veranstaltungen

LKV Aktuell ⋙

Spendenaufruf

Unser Vorstandschef Klaus Delwig wirbt für Spenden bei der Murmetli-Rallye in der Schweiz.

Und wir spenden auch !!!

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2025 Schenkungen und Stiftungen

Budde-Haus – Soziokulturelles Zentrum Leipzig-Gohlis

Unser Sommerfest im Budde-Haus war wieder eine gelungene Veranstaltung für alle Beteiligten. Als Dank für die großzügige Gastfreundschaft haben wir dem Sozialprojekt Budde-Haus einen Betrag von 150 € gespendet.

35. SÄCHSISCHES DRUCKGRAFIK SYMPOSION
Künstlerhaus Hohenossig

Wie alle Jahre unterstützte der LKV auch 2025 das Druckgrafik Symposion mit 1.300,- €.

Erasmus Schröter: Nachts (1981)

17 Schwarzweißfotografien
aus dem Nachlass des Fotografen

Das Werk von Erasmus Schröter (1956–2021) hat eine große Bedeutung für die Geschichte der Fotografie in Leipzig. Er zählt zur ersten Generation von Fotograf*innen, die ab Ende der 1970er Jahre an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig Fotografie dezidiert als künstlerisches Ausdrucksmittel studiert haben.

Hinsichtlich der Motive handelt es sich bei der Serie Nachts um klassische Street Photography. Allerdings hat Erasmus Schröter in der Dunkelheit mit der sogenannten Dunkelblitzmethode gearbeitet. Dabei werden durch einen Schwarzfilter alle sichtbaren Anteile des weißen Blitzlichts ausgefiltert. Nur das unsichtbare Infrarotlicht verlässt das Blitzgerät und dient zur Belichtung des Infrarotfilms. So gelingt es dem Fotografen, weitgehend unbeobachtet zu arbeiten und möglichst authentische Eindrücke zu gewinnen.

Die Serie Nachts (1981) war Teil der Diplomarbeit von Erasmus Schröter an der HGB und zählt heute zu den bekanntesten Werkgruppen der jüngeren ostdeutschen Fotogeschichte. Der Charakter der Arbeit an der Schnittstelle zwischen dokumentarischer und konzeptueller Fotografie markiert einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte der Fotografie in Leipzig.

Im Bestand des MdbK befinden sich bereits spätere Farbfotografien von Erasmus Schröter, als Schenkung vom LKV 2021 die Arbeit Brand, nicht jedoch Arbeiten aus dem Frühwerk. Auch in dieser Hinsicht bildet die Serie somit eine überaus wichtige Ergänzung der Sammlung. (s. Schenkungen 2021)

Bei den 17 vom Leipziger Kunstverein angekauften Schwarzweißfotografien handelt es sich um einen Satz von Vintage Prints, die vom Fotografen selbst hergestellt wurden.

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