Leipziger Kunstverein

Der Leipziger Kunstverein e.V. bringt interessierte und engagierte Kunst­freunde zusammen und ermöglicht ihnen einen besonderen Zugang zu Aus­stellungen, Künstlern und Kuratoren. Im Zentrum unseres Engagements steht das Museum der bildenden Künste zu Leipzig. Mit unserer Arbeit unterstützen wir Ankaufswünsche des Museums, fördern Ausstellungen, Restaurierungs- und Bildungs­projekte. Darüber hinaus be­suchen wir in Tages­reisen interessante Museen und Ausstellungen, unternehmen mehrtägige Exkursionen und Kunstreisen. Unsere Kunstgespräche finden regelmäßig jeden dritten Mittwoch des Monats statt, im Anschluss gibt‘s ein Come Together im Museums CAFÉ TREFF.

Kunst ist spannend!

Reisen

21. März 2026
Sonnabendsspaziergang
Lützschena, Ausflug unter Leitung von Inge Stuhr
Ausgebucht!

23.04.2026
Tagesfahrt nach Dresden Albertinum, Ausstellung „Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens“ und anschließend Kloster Altzella 
Anmeldung erforderlich!

22. bis 27. Juni 2026
6tägige Studienreise
des LKV (und der Pückler Gesellschaft) zu Goya in Madrid, El Greco in Toledo sowie Gartenanlagen in Madrid und El Escorial

Anmeldung erforderlich!

Veranstaltungen

LKV Aktuell ⋙

Stifterabend

Der Stifterabend des LKV begann auf der Terrasse vor der Bibliothek im 2.OG. In der Bibliothek waren unsere Stiftungen ausgestellt. Die musikalische Umrahmung des Abends kam von der Jazz Band SUM II.

Dr. Stefan Weppelmann verweist in seiner Begrüßungsrede auf die Bedeutung des Kunstvereins und dessen Schenkungen für das MdbK. Auf einem Monitor laufen parallel Bilder von unseren Veranstaltungen und Reisen.

Dr. Stefan Weppelmann verweist in seiner Begrüßungsrede auf die Bedeutung des Kunstvereins und dessen Schenkungen für das MdbK. Auf einem Monitor laufen parallel Bilder von unseren Veranstaltungen und Reisen.

Klaus Delwig übergab die Grafikmappen des 34. Und 35. Sächsischen Druckgrafik Symposions an Dr. Stefan Weppelmann.

Klaus Delwig übergab die Grafikmappen des 34. und 35. Sächsischen Druckgrafik Symposions an Dr. Stefan Weppelmann.

Dr. Philipp Freytag informiert über die Bedeutung der Fotoserie „Nachts“ von Erasmus Schröter und der zehn Ausgaben der Künstler-Zeitschrift „Anschlag“.

Dr. Philipp Freytag informiert über die Bedeutung der Fotoserie „Nachts“ von Erasmus Schröter und der zehn Ausgaben der Künstler-Zeitschrift „Anschlag“.

Für die in der Bibliothek präsentierten Originale interessierten sich die Besucher besonders.

Für die in der Bibliothek präsentierten Originale interessierten sich die Besucher besonders.

Die musikalische Einstimmung UF DEN Abend kam von der Jazz Band SUM II.

Die musikalische Einstimmung auf den Abend kam von der Jazz Band SUM II.

2025 Schenkungen und Stiftungen

Budde-Haus – Soziokulturelles Zentrum Leipzig-Gohlis

Unser Sommerfest im Budde-Haus war wieder eine gelungene Veranstaltung für alle Beteiligten. Als Dank für die großzügige Gastfreundschaft haben wir dem Sozialprojekt Budde-Haus einen Betrag von 150 € gespendet.

35. SÄCHSISCHES DRUCKGRAFIK SYMPOSION
Künstlerhaus Hohenossig

Wie alle Jahre unterstützte der LKV auch 2025 das Druckgrafik Symposion mit 1.300,- €.

Erasmus Schröter: Nachts (1981)

17 Schwarzweißfotografien
aus dem Nachlass des Fotografen

Das Werk von Erasmus Schröter (1956–2021) hat eine große Bedeutung für die Geschichte der Fotografie in Leipzig. Er zählt zur ersten Generation von Fotograf*innen, die ab Ende der 1970er Jahre an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig Fotografie dezidiert als künstlerisches Ausdrucksmittel studiert haben.

Hinsichtlich der Motive handelt es sich bei der Serie Nachts um klassische Street Photography. Allerdings hat Erasmus Schröter in der Dunkelheit mit der sogenannten Dunkelblitzmethode gearbeitet. Dabei werden durch einen Schwarzfilter alle sichtbaren Anteile des weißen Blitzlichts ausgefiltert. Nur das unsichtbare Infrarotlicht verlässt das Blitzgerät und dient zur Belichtung des Infrarotfilms. So gelingt es dem Fotografen, weitgehend unbeobachtet zu arbeiten und möglichst authentische Eindrücke zu gewinnen.

Die Serie Nachts (1981) war Teil der Diplomarbeit von Erasmus Schröter an der HGB und zählt heute zu den bekanntesten Werkgruppen der jüngeren ostdeutschen Fotogeschichte. Der Charakter der Arbeit an der Schnittstelle zwischen dokumentarischer und konzeptueller Fotografie markiert einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte der Fotografie in Leipzig.

Im Bestand des MdbK befinden sich bereits spätere Farbfotografien von Erasmus Schröter, als Schenkung vom LKV 2021 die Arbeit Brand, nicht jedoch Arbeiten aus dem Frühwerk. Auch in dieser Hinsicht bildet die Serie somit eine überaus wichtige Ergänzung der Sammlung. (s. Schenkungen 2021)

Bei den 17 vom Leipziger Kunstverein angekauften Schwarzweißfotografien handelt es sich um einen Satz von Vintage Prints, die vom Fotografen selbst hergestellt wurden.

Der LKV wird gefördert von :